Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Anti-pressor effects of whole body exposure to static magnetic field on pharmacologically induced hypertension in conscious rabbits. med./bio.

[Anti-Blutdruck-Wirkungen von Ganzkörper-Exposition bei statischen Magnetfeldern auf pharmakologisch induzierte Hypertension bei Kaninchen bei Bewusstsein].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2003; 24 (2): 139-147

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen einer Exposition mit statischen Magnetfeldern auf pharmakologisch herbeigeführten Bluthochdruck in Kaninchen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Bluthochdruck und gefäßverengende Prozesse wurden durch L-NAME (einem nichtselektiven Inhibitor der NOS) oder durch Norepinephrin induziert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: 30 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer 30 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • electromagnetic device composed of one pair of dough nut shaped annular electromagnets
Aufbau rabbit was placed in a holder which was set into the annular electromagnet.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 50 µT nicht spezifiziert geschätzt - Erdmagnetfeld im Labor
magnetische Flussdichte 500 µT Spitzenwert gemessen - bis 4,0 mT im Kopf
magnetische Flussdichte 1 mT Spitzenwert gemessen - bis 4,0 mT im Hals
magnetische Flussdichte 1 mT Maximum gemessen - im Ohrläppchen
magnetische Flussdichte 5 mT Spitzenwert gemessen - bis 5,5 mT; im Bauch

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Ohne die Behandlung mit pharmakologischen Substanzen wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede in Hämodynamik und Blutdruck zwischen einer Schein-Befeldung und einer Befeldung mit statischen magnetischen Feldern gefunden.
Unter Bedingungen bei pharmakologisch induziertem Bluthochdruck führte die Befeldung zu einer signifikant verstärkten Gefäßverengung und zu einer angeschwächen Blutdrucksteigerung.
Bei der Untersuchung der vasoaktiven Substanzen in den Blut-Proben wurden keine auffälligen Veränderungen gefunden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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