Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Do cellular phones alter blood parameters and birth weight of rats? med./bio.

[Verändern Handys die Blut-Parameter und die Geburtsgewichte von Ratten?]

Veröffentlicht in: Electro Magnetobiol 2000; 19 (1): 107-113

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Effekte von Mikrowellen, die von Handys emittiert werden, auf periphere Blut-Parameter und das Geburtsgewicht von Ratten untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 890–915 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition für 3 x 1 min in 2 h/Tag, siehe "add. information"

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 890–915 MHz
Typ
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition für 3 x 1 min in 2 h/Tag, siehe "add. information"
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 577 µs
Folgefrequenz 217 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 0,5 cm
Kammer anechoic chamber 70 cm x 47 cm x 47 cm built with styrofoam blocks
Aufbau Rats were individually placed in methacrylate cages of 20 cm x 10.5 cm x 10 cm and oriented parallel to the electric vector but normal to the magnetic and pointing vector of the EMF. The mobile phones were placed 0.5 cm under the cages.
Zusatzinfo Females were exposed until they gave birth. Males were exposed for 1 month. When the offspring became sexually adult, the experiment was repeated on them. Animals in the sham groups were treated identically but no EMF was emitted from the mobile phones.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 2 W Spitzenwert - - -
SAR 0,155 W/kg Mittelwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Exposition von normalen oder trächtigen Ratten in schwachen hochfrequenten 915-MHz Feldern verursachte keine nachweisbaren Veränderungen der Erythrozyten- oder Leukozyten-Anzahl im peripheren Blut; sie hatte auch keinen Einfluss auf den Verlauf und das Ergebnis der Trächtigkeit. Das einzige konsistente Ergebnis in Bezug auf die Exposition war ein geringeres Geburtsgewicht, was in der postnatalen Entwicklung binnen drei Monaten aufgeholt wurde.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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