Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Radio frequency radiation effects on protein kinase C activity in rats' brain. med./bio.

[Hochfrequenz-Befeldungs-Wirkungen auf die Proteinkinase C im Gehirn der Ratte].

Veröffentlicht in: Mutation Research - Fundamental and Molecular Mechanism of Mutagenesis 2004; 545 (1-2): 127-130

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung amplitudenmodulierter hochfrequenter Befeldung auf die Aktivität der Calcium-abhängigen Proteinkinase C (PKC) in sich entwickelnden Gehirnen von Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

PKC wurde separat je im gesamten Gehirn, im Hippokampus und im gesamten Gehirn ohne Hippokampus bestimmt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 112 MHz
Modulationsart: AM
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition, 2 h/Tag für 35 Tage

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 112 MHz
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition, 2 h/Tag für 35 Tage
Modulation
Modulationsart AM
Modulationsfrequenz 16 Hz
Modulationstiefe 50 %
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer rectangular Plexiglas cage/32 x 10 x 9 cm
Aufbau two rats were restrained and exposed at a time
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 10 W/m² nicht spezifiziert nicht spezifiziert - -
SAR 1,48 mW/g Mittelwert nicht spezifiziert Ganzkörper -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bei den exponierten Tieren wurde im Vergleich zu den schein-exponierten Tieren eine signifikante Abnahme im Enzym-Gehalt gefunden (im gesamten Gehirn und im Hippocampus). Das Phänomen ist von nicht-thermischer Natur. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass dieser Befeldungs-Typ Membran-gebundene Enzyme beeinflussen könnte, die mit der Signalwirkung der Zellen, der Proliferation und der Differenzierung verbunden sind. Dies könnte ebenfalls auf eine Wirkung auf das Verhalten chronisch exponierter Ratten hindeuten.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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