Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Changes of leukocyte adherence ability under the influence of magnetic field in the course of a treatment of patients with laryngeal and pharyngeal carcinoma. med./bio.

[Veränderungen des Leukozyten-Adhärenz-Vermögens unter dem Einfluss eines Magnetfeldes im Verlauf einer Behandlung von Patienten mit Kehlkopf- und Rachen-Karzinom].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2008; 27 (3): 277-288

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese Studie untersuchte den Einfluss eines sinusförmigen 50 Hz-Magnetfeldes auf das Adhärenz-Vermögen von T-Lymphozyten von Krebs-Patienten in vitro.

Hintergrund/weitere Details

Das Adhärenz-Vermögen von T-Lymphozyten wurde allgemein in 52 Patienten mit Kehlkopf- und Rachen-Karzinom in den Jahren 2000 bis 2005 untersucht (diese Ergebnisse werden in dieser Extraktion nicht aufgeführt).
Zusätzlich wurde in vitro der Gehalt an nicht-adhärenten Zellen in T-Lymphozyten-Proben der Krebs-Patienten in Abhängigkeit von einer Magnetfeld-Exposition vs. keine Exposition im Verlauf der onkologischen Behandlung verglichen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 60 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 60 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau 33 cm long coil with a diameter of 30 cm; test tubes with cells placed in the center of the coil
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,5 mT Maximum gemessen - -
magnetische Flussdichte 0,1 mT - gemessen - -
magnetische Flussdichte 0,05 mT Minimum gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Anzahl der nicht-adhärenten T-Lymphozyten war unter dem Einfluss einer Magnetfeld-Exposition statistisch signifikant niedriger (sowohl bei den vor dem allgemeinen onkologischen Behandlungs-Beginn gewonnenen T-Lymphozyten als auch während des erfolgreichen Behandlungs-Verlaufs). Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Wirkungen bei unterschiedlichen magnetischen Flussdichten.
Das Magnetfeld steigerte das Adhärenz-Vermögen von T-Lymphozyten von Patienten mit Kehlkopf- und Rachen-Krebs in vitro.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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