Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effect of Extremely Low Frequency Electromagnetic Fields (EMF) on Phospholipase Activity in the Cultured Cells. med./bio.

[Wirkung von extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern (EMF) auf die Phospholipase-Aktivität in kultivierten Zellen].

Veröffentlicht in: Korean J Physiol Pharmacol 2010; 14 (6): 427-433

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder (60 Hz, 0,1 oder 1 mT) auf den zellulären Signalweg untersucht werden, indem die Veränderungen der Phospholipase-Enzymaktivitäten in zwei verschiedenen Zelllinien beobachtet wurden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 oder 16 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 oder 16 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau four square coils; cage with three floors arranged vertically; exposure system shielded with ferrite material
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,1 mT - gemessen - -
magnetische Flussdichte 1 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die basale und Melittin-induzierte Arachidonsäure-Freisetzung (Phospholipase A2-Enzymaktivität) beider Zelllinien wurde durch die elektromagnetische Feld-Exposition nicht beeinflusst. Unter Exposition gab es keine Veränderung der zytosolischen Phospholipase A2 und der sezernierten Phospholipase A2. Ebenso zeigten sowohl die Enzymaktivitäten der Phospholipase C als auch der Phospholipase D keine Veränderung in den beiden exponierten Zelllinien.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Exposition bei elektromagnetischen Feldern, die 2,4-fach höher war als der Grenzwert für berufliche Exposition, nicht den Phospholipase-assoziierten Signalweg in RAW 264.7-Zellen und RBL 2H3-Zellen induziert.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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