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Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Asymmetries in hip mineralization in mobile cellular phone users.

[Asymmetrien in der Hüft-Mineralisierung bei Mobiltelefon-Nutzern].

Veröffentlicht in: J Craniofac Surg 2011; 22 (2): 706-710

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Es sind keine Details zur Befeldung verfügbar.

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde eine Querschnittsstudie in Argentinien durchgeführt, um Unterschiede in der Knochen-Mineralisierung zwischen der rechten und linken Hüfte von gesunden männlichen erwachsenen Mobiltelefon-Nutzern und -Nichtnutzern zu untersuchen.

Weitere Details

Viele Personen, vor allem Männer, tragen oft ihr Mobiltelefon auf einer Seite des Körpers in einer Gürteltasche. Wegen des Abstands erhält die gegenüberliegende Hüfte eine niedrigere Dosis als die Hüfte nahe am Mobiltelefon. In dieser Studie werden die Knochendichte und der Knochenmineralgehalt der rechten und linken Hüfte bei Männern verglichen, die ihr Mobiltelefon auf der rechten Seite tragen. Männern, die niemals ein Mobiltelefon genutzt hatten, dienten als Kontrolle, um natürlich auftretende Unterschiede zwischen der rechten und linken Hüfte zu berücksichtigen.
Die Knochen-Mineralisierung wurde mit der Knochendichte und den Knochenmineralgehalt von der gesamten Hüfte, dem Oberschenkelhals und dem Trochanter mittels Doppelröntgen-Absorptiometrie bestimmt.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 Nichtnutzer: hatten niemals ein Mobiltelefon getragen
Gruppe 2 Mobiltelefon-Nutzer: trugen ein Mobiltelefon auf der rechten Seite mindestens ein Jahr

Population

  • Gruppe:
    • Männer
  • Merkmale: klinisch gesunde, rechtshändige männliche Freiwillige
  • Beobachtungszeitraum: nicht angegeben
  • Studienort: Argentinien
  • Datenquelle: Medizinische Fakultät, nationale Universität von Cujo, Argentinien

Studiengröße

Gesamtzahl 48
Sonstiges: 24 Nichtnutzer und 24 Nutzer
Statistische Analysemethode:
  • multiple lineare Regressionsanalyse
  • t-Test
( Anpassung:
  • Alter
  • Gewicht, BMI
)

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die Mobiltelefon-Nutzer trugen ihr Telefon durchschnittlich 11 Stunden/Tag 5,1 Jahre lang.
Insgesamt wurden keine Unterschiede in der mittleren Knochendichte und dem Knochenmineral-Gehalt der gesamten Hüfte zwischen den beiden Gruppen gefunden. Jedoch hatten Mobiltelefon-Nutzer, jedoch nicht die Nichtnutzer, eine signifikant geringere Knochendichte am rechten Trochanter und einen signifikant geringeren Knochenmineral-Gehalt am rechten Oberschenkelhals und der rechten gesamten Hüfte. Es wurde keine Korrelation zwischen den kumulativen Stunden oder Jahren der Nutzung eines Mobiltelefons und den Rechts-Links-Unterschieden in der Knochendichte oder der Knochendichte am Oberschenkelhals oder der gesamten Hüfte gefunden. Jedoch wurde eine signifikante Korrelation zwischen den geschätzten kumulierten Stunden, ein Telefon an der Hüfte getragen zu haben, und den Unterschieden zwischen der rechten und linken Oberschenkelhals-Knochendichte beobachtet.
Die verschiedenen Asymmetrien zwischen linker und rechter Hüfte in den mittels Doppelröntgen-Absorptiometrie bestimmten Werten deuten daraufhin, dass Mobiltelefone die Knochen-Mineralisierung negativ beeinflussen könnten.

Studie gefördert durch

  • Nuclear Medicine School, Mendoza, Argentina

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