Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Occupational Exposure to Magnetic Fields and Breast Cancer Among Women Textile Workers in Shanghai, China. epidem.

[Berufliche Exposition bei Magnetfeldern und Brustkrebs bei Textilarbeiterinnen in Shanghai, China].

Veröffentlicht in: Am J Epidemiol 2013; 178 (7): 1038-1045

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer eingebetteten Fall-Kontroll-Studie wurde der Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition bei Magnetfeldern und Brustkrebs bei Textilarbeiterinnen in Shanghai, China, untersucht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Hazard-Rate)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 kumulative Magnetfeld-Exposition 1. Quartil: > 0 - 2,70 µT-Jahre
Gruppe 2 kumulative Magnetfeld-Exposition 2. Quartil: > 2,70 - 4,13 µT-Jahre
Gruppe 3 kumulative Magnetfeld-Exposition 3. Quartil: > 4,13 - 6,24 µT-Jahre
Gruppe 4 kumulative Magnetfeld-Exposition 4. Quartil: > 6,24 µT-Jahre

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 1.763 4.780
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Der Mittelwert der Magnetfeld-Exposition von allen 102 untersuchten Positionen betrug 0,25 µT, die Spannbreite betrug 0,02 µT bis 0,9 µT. Die Positionen mit der höchsten Magnetfeld-Exposition waren die an der Spinnmaschine (0,9 µT) und an der Nähmaschine (0,81 µT).
Es wurde kein Zusammenhang zwischen der kumulativen Exposition bei Magnetfeldern und dem Risiko für Brustkrebs beobachtet (Hazard-Rate der Gruppe 4: 1,03; KI 0,87-1,21). Ähnliche Ergebnisse bei länger zurückliegender Exposition und in nach Alter bei der Diagnosestellung aufgeteilte Gruppen gefunden.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Ergebnisse nicht die Hypothese unterstützen, dass die Exposition bei Magnetfeldern das Risiko für Brustkrebs erhöht.

Studie gefördert durch

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