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Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Some immunological responses of common carp (Cyprinus carpio) fingerling to acute extremely low-frequency electromagnetic fields (50 Hz).

[Immunologische Reaktion von Karpfen-Jungtieren (Cyprinus carpio) auf akute niederfrequente elektromagnetische Felder (50 Hz)].

Veröffentlicht in: Fish Physiol Biochem 2017

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen eines 50 Hz-Magnetfelds auf Immun- und Stress-Parameter bei Karpfen-Jungtieren untersucht werden.
Hintergrund/weitere Details: Es wurden insgesamt 120 Karpfen im Alter von 4 Monaten benutzt. Die Fische wurden (gleichmäßig? randomisiert?) auf 15 Plastiktanks aufgeteilt. Nach einer 2-wöchigen Akklimatisierungs-Periode wurden die Fische bei einem Magnetfeld von 1) 0,1 mT; 2) 0,5 mT; 3) 1 mT; oder 4) 2 mT exponiert oder 5) schein-exponiert (Bemerkung EMF-Portal: Wahrscheinlich wurden Fische aus 3 Tanks jeweils der gleichen Behandlung unterworfen. Somit hätte jede Gruppe aus 24 Tieren bestanden.). Das Blut von 4 Fischen pro Tank wurde 15, beziehungsweise 60 Tage nach der Exposition/Schein-Exposition entnommen und untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: 2 Stunden
Exposition 2: 50 Hz
Expositionsdauer: 2 Stunden
Exposition 3: 50 Hz
Expositionsdauer: 2 Stunden
Exposition 4: 50 Hz
Expositionsdauer: 2 Stunden
Exposition 1
Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Container (30 x 12 x 12 cm3) mit Wasser der gleichen Qualität und Temperatur (22 ± 4°C) wie in den Aufzuchttanks
Aufbau Magnetfeld wurde mit einer zylindrischen Spule von 80 cm Länge generiert (äußerer Durchmesser 20 cm, innerer Durchmesser 18,5 cm); Spule bestand aus 490 Windungen Kupferlackdraht (2,5 mm Durchmesser); Fische wurden in der Mitte der Spule platziert, damit alle Fische die gleiche Magnetfeld-Stärke erhielten; Spule wurde in einer Ost-West-Richtung positioniert und Magnetfeld war parallel zu Längsachse des Fischkörpers; digitaler Temperaturregler wurde innerhalb der Spule installiert; eine Klimasteuerung belüftete die Kammer im Spuleninneren, um eine Temperatur von 22°C zu halten; Plastikschläuche mit Leitungswasser um die Spule herum wurden zur Kühlung genutzt
Scheinexposition Eine Scheinexposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,1 mT - berechnet - -
Exposition 2
Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,5 mT - berechnet - -
Exposition 3
Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT - berechnet - -
Exposition 4
Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 2 mT - berechnet - -
Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Gehalte an C3 und C4 sowie die Enzymaktivität von Lysozym waren in allen Expositions-Gruppen (alle magnetischen Flussdichten und nach 15 und 60 Tagen) im Vergleich zur Schein-Exposition signifikant verrinmgert wohingegen die Gehalte der Alaninaminotransferase, Aspartataminotransferase und alkalischer Phosphatase signifikant erhöht waren.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine einzelne Exposition bei einem 50 Hz-Magnetfeld langzeitliche Wirkungen auf immunologische und Stress-bezogene Parameter bei Karpfen haben könnte.
Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

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