Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Modification of production of reactive oxygen species in mouse peritoneal neutrophils on exposure to low-intensity modulated millimeter wave radiation. med./bio.

[Modifizierung der Produktion reaktiver Sauerstoff-Verbindungen in neutrophilen Granulozyten des Bauchfells der Maus bei Exposition mit schwachen modulierten Millimeterwellen].

Veröffentlicht in: Bioelectrochem Bioenerg 1998; 46 (2): 267-272

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer elektromagnetischen Befeldung auf die Produktion von reaktiven Sauerstoff-Verbindungen (ROS) in neutrophilen Granulozyten-Zellen der Maus in vitro untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Zellen wurden mit einem Calcium-Ionophor (A23187) und einem Phorbolester (Phorbol-12-Myristat-13-Acetat) behandelt. Beide Substanzen führen synergistisch zu einer erhöhten Produktion von reaktiven Sauerstoff-Verbindungen in nicht befeldeten Zellen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 41,8–42,05 GHz
Modulationsart: FM
Expositionsdauer: kontinuierlich für 20 min

Allgemeine Informationen

cells were exposed to: i) only EMF ii) EMF + calcium ionophore A23187

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 41,8–42,05 GHz
Typ
Charakteristik
Expositionsdauer kontinuierlich für 20 min
Modulation
Modulationsart FM
Modulationsfrequenz 100 mHz–50 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Abstand zw. exponiertem Objekt und Expositionsquelle 0,4 m
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 150 µW/cm² Maximum berechnet - 20 - 150 µW/cm²

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die elektromagnetische Befeldung beeinflusste die Produktion der reaktiven Sauerstoff-Verbindungen (ROS), wie durch Luminol-Chemilumineszenz bestimmt werden konnte. Die Chemilumineszenz ist proportional zur Bildung der Sauerstoff-Verbindungen. Die beobachteten Effekte hingen von der Trägerfrequenz und der Modulations-Frequenz ab.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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