Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Extremely low frequency magnetic fields affect transposition activity in Escherichia coli. med./bio.

[Extrem niederfrequente Magnetfelder beeinträchtigen die Transpositions-Aktivität in Escherichia coli].

Veröffentlicht in: Radiat Environ Biophys 2003; 42 (2): 113-118

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte geprüft werden, ob extrem niederfrequente Magnetfelder die Transpositions-Aktivität beeinträchtigen könnten, ähnlich wie einige Umwelt-Stressfaktoren (z.B. Hitzeschock oder UV-Strahlung).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: Experiment 1: kontinuierlich für 34 Stunden; Experiment 2: kontinuierlich für 58 Stunden

Allgemeine Informationen

The magnetic fields and the frequency used in the study were selected for the exposure as they are a common exposure in urban environments and in domestic appliances.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer Experiment 1: kontinuierlich für 34 Stunden; Experiment 2: kontinuierlich für 58 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer incubator at 37°C
Aufbau five Petri dishes (9 cm in diameter) were placed in the center of the coil system
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 µT Effektivwert gemessen - -
magnetische Flussdichte 0,2 mT - - - -
magnetische Flussdichte 0,5 mT - - - -
magnetische Flussdichte 1 mT - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bakterien, die für eine lange Zeit (58 Stunden) bei einem schwachen 50 Hz Magnetfeld (0.1-1 mT) exponiert wurden, ergaben im Vergleich zu den schein-exponierten Bakterien Kolonien mit einer signifikant geringeren Transpositions-Aktivität. Eine solche Verminderung in der Transpositions-Aktivität war in einer Dosis-Wirkungs-Weise positiv korreliert mit der Stärke des Magnetfelds. Dieses Phänomen wurde nicht durch die bakterielle Zellproliferation beeinflusst, da keine signifikanten Unterschiede in der Anzahl, dem Durchmesser und dem Umfang zwischen den exponierten und den schein-exponierten Kolonien gefunden wurden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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