Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Magnetic field exposure during gestation: pineal and cerebral cortex serotonin in the rat. med./bio.

[Magnetfeld-Exposition während der Trächtigkeit: Serotonin in der Zirbeldrüse und der Hirnrinde bei der Ratte].

Veröffentlicht in: Int J Dev Neurosci 2003; 21 (5): 263-266

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen einer pränatalen Exposition bei einem 60 Hz-Magnetfeld auf den Serotonin-Gehalt in der Hirnrinde und Epiphyse von jungen Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Trächtige Ratten wurden in 3 Gruppen eingeteilt (jeweils n=10): 1) Exposition bei dem Magnetfeld, 2) Schein-Exposition und 3) Käfig-Kontrolle. Der Nachwuchs wurde 0, 15, 21 und 61 Tage nach der Geburt getötet und untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 5 min, 2-mal wöchentlich (6 Sessions insgesamt) während der Trächtigkeit

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 5 min, 2-mal wöchentlich (6 Sessions insgesamt) während der Trächtigkeit
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer ventilated PVC tube (5 x 30 cm) inside a cylindrical exposure chamber (10 x 25 cm)
Aufbau 25 cm long coil with three layers of wire 22 AWG (1059 total turns)
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 3,636 mT - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurde eine signifikante Zunahme des Serotonin-Gehaltes in der Hirnrinde exponierter Tiere im Vergleich zur Kontrollgruppe nach 0, 15 und 21 Tagen nach der Geburt gefunden. (Anmerkung EMF-Portal: Dies ist das Ergebnis, wie es im Abstract und Fließtext dargestellt wird. Die Grafiken sind teilweise widersprüchlich dazu und nicht eindeutig. Zudem wird eine eventuelle Signifikanz der Unterschiede zwischen der Expositions- und Schein-Expositions-Gruppe nicht deutlich erklärt oder dargestellt.)
Alle weiteren Parameter zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine pränatale Exposition bei einem 60 Hz-Magnetfeld den Serotonin-Gehalt in der Hirnrinde von neugeborenen Ratten erhöhen könnte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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