Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Magnetic fields and acute leukemia in children with Down syndrome. epidem.

[Magnetfelder und akute Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom].

Veröffentlicht in: Epidemiology 2007; 18 (1): 158-161

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer Fall-Kontroll-Studie in Mexiko wurde die Wirkung der Exposition bei Magnetfeldern auf das Auftreten der akuten Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom untersucht.

Weitere Details

Kinder mit Down-Syndrom haben ein 20-fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung von akuter Leukämie.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Magnetfelder: ≤ 0,1 µT
Gruppe 2 Magnetfelder: > 0,1 µT
Gruppe 3 Magnetfelder: 0,101 - 0,399 µT
Gruppe 4 Magnetfelder: 0,400 - 0,599 µT
Gruppe 5 Magnetfelder: ≥ 0,600 µT
Gruppe 6 Kaune-Savitz-Schema: niedrig
Gruppe 7 Kaune-Savitz-Schema: mittel
Gruppe 8 Kaune-Savitz-Schema: hoch

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 42 124
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurde ein erhöhtes Risiko für akute Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom und einer häuslichen Exposition bei Magnetfeldern von 0,6 µT und mehr beobachtet. Die Autoren folgerten, dass der Zusammenhang zwischen Magnetfeldern und akuter Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom auf die Möglichkeit hinweist, dass Magnetfelder eine kausalen Anteil in der Ätiologie von Leukämie in einer genetisch empfänglichen Untergruppe besitzen.

Einschränkungen (lt. Autor)

Es wurden nur Punktmessungen der Magnetfelder durchgeführt.

Studie gefördert durch

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