Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Bioreactor coupled with electromagnetic field generator: effects of extremely low frequency electromagnetic fields on ethanol production by Saccharomyces cerevisiae. med./bio.

[Ein Bioreaktor, gekoppelt mit einem elektromagnetischen Feld-Generator: Die Wirkungen extrem niederfrequrenter elektromagnetischer Felder auf die Äthanol-Erzeugung durch Saccharomyces cerevisiae].

Veröffentlicht in: Biotechnol Prog 2007; 23 (5): 1091-1094

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung extrem niederfrequenter Magnetfelder auf die Ethanol-Produktion durch die Hefe Saccharomyces cerevisiae unter Verwendung von Zuckerrohr-Melasse während der Batch-Fermentation untersucht werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1:
Expositionsdauer: nicht angegeben (Fermentationszeit bis zu 17 h)
Exposition 2:
Expositionsdauer: nicht angegeben (Fermentationszeit bis zu 17 h)
Solenoidspulen-Feld

Allgemeine Informationen

Three experiments were conducted: 1) Exposure 1 with 5 mT (maximum distance between magnets) 2) Exposure 1 with 20 mT (minimum distance between magnets) 3) Exposure 1 with 20 mT (minimum distance between magnets) and Exposure 2 (solenoid) sequentially

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Signalform
  • rechteckig
Expositionsdauer nicht angegeben (Fermentationszeit bis zu 17 h)
Zusatzinfo Dauermagnetfeld
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Kammer Six permanent magnets (square prism, two faces of 4.8 cm x 4.8 cm, 2.4 cm thick), arranged with opposite poles facing (each with 3 in a row). Magnets inserted in a steel box separated horizontally by 2 mm thick iron plates. Distances of the two boxes could be adjusted to supply different magnetic inductions.
Aufbau Configuration allows to obtain uniform magnetic fields in the space between the magnets, generating a square wave with perpendicular field lines; the field changes (caused by the fluid velocity of 0.6, 0.9, 1.2 and 1.4 m/s flowing between the magnets) mimic an extremely low frequency (ELF) field.
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 20 mT Maximum gemessen - -
magnetische Flussdichte 5 mT Minimum gemessen - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz
Typ
Expositionsdauer nicht angegeben (Fermentationszeit bis zu 17 h)
Zusatzinfo Solenoidspulen-Feld
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau 20 cm long double-layered solenoid
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 8 mT - berechnet - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Alle Magnetfeld-Expositionen führten zu einer höheren Ethanol-Ausbeute, außer 5 mT, dessen Ergebnisse ähnlich derer des Kontroll-Experiments waren. Unter der besten Bedingung (0,9-1,2 m/s und 20 mT in der "plus-Solenoid-Anordnung", Feld 3) war die insgesamte volumetrische Ethanol-Produktivität ungefähr 17% höher als im Kontroll-Experiment. Die Fermentationen mit der magnetischen Behandlung erreichten im Vergleich zu dem Kontroll-Experiment (d.h. 15 h) ihr Endstadium in weniger Zeit, d.h. ungefähr zwei Stunden früher.
Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass ein extrem niederfrequentes Magnetfeld Veränderungen in der Ethanol-Produktion durch Saccharomyces cerevisiae induziert und dass die Magnetfeld-Behandlung leicht in industriellem Maßstab eingeführt werden kann.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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