Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Mobile-phone pulse triggers evoked potentials. med./bio.

[Mobilfunk-Puls triggert evozierte Potenziale].

Veröffentlicht in: Neurosci Lett 2010; 469 (1): 164-168

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob ein niederfrequenter Puls vom Typ, der durch Mobiltelefone erzeugt wird, in der Lage war, evozierte Potenziale bei 20 Freiwilligen auszulösen.

Hintergrund/weitere Details

Nach einer Akklimatisierungs-Phase gab es zwei experimentelle Abschnitte, während derer entweder ein Feld oder eine Schein-Exposition vorlag. Die Reihenfolge von Exposition/Schein-Exposition variierte zufällig von Testperson zu Testperson.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 217 Hz
Modulationsart: einzelner Puls
Expositionsdauer: 80 Tests von 3 s - 0,7 ms an - 2,9993 s aus

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 217 Hz
Typ
Expositionsdauer 80 Tests von 3 s - 0,7 ms an - 2,9993 s aus
Modulation
Modulationsart einzelner Puls
Pulsbreite 0,7 ms
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • two metal plates, 65 cm apart, located at both sides of the subject's head
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 3 µT - - - Vergleichswert - 10 cm vom Handy entfernt
elektrische Feldstärke 100 V/m - - - ungestörtes Feld ohne Kopf zwischen den Platten

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Ein Puls vom Typ, der durch Mobiltelefone erzeugt wird, wurde bei 90% der Testpersonen übertragen, wie das Auftreten von evozierten Potenzialen anzeigte. Die Bedeutung dieser Ergebnisse besteht darin, dass Mobiltelefone evozierte Potenziale bei der Frequenz von 217 Hz während der gewöhnlichen Handy-Nutzung auslösen.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die chronische Erzeugung von Veränderungen der Gehirn-Aktivität bedeutend für die Berichte zu Gesundheits-Gefährdungen unter Handy-Nutzern sein könnten.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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