Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Nonlinear EEG activation evoked by low-strength low-frequency magnetic fields. med./bio.

[Nicht-lineare EEG-Aktivierung, evoziert durch niederfrequente Magnetfelder geringer Stärke].

Veröffentlicht in: Neurosci Lett 2007; 417 (2): 212-216

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese in vivo-Studie wurde entworfen, um das Ergebnis einer vorherigen Studie (siehe Publikation 15027), in der nicht-lineare magneto-sensorische Potenziale durch die Exposition bei elektromagnetischen Feldern hervorgerufen wurden, näher zu analysieren.

Hintergrund/weitere Details

Acht klinisch gesunde Teilnehmer (zwei Männer im Alter von 30 bis 45 Jahren und sechs Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren) wurden untersucht. Unter der Hypothese, dass sich magneto-sensorisch evozierte Potenziale nicht-linear verhalten, wird erwartet, dass sich die elektrischen Reaktionen des Gehirns menschlicher Versuchsteilnehmer unter Wiederholung der Exposition unterscheiden. Deswegen wurden die Studienteilnehmer zweimalig mit mindestens einwöchigem Abstand exponiert und die Ergebnisse diesbezüglich beurteilt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 60 Hz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: Pulse mit 2 s Dauer und einem 5 s Intervall

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 60 Hz
Typ
Signalform
Expositionsdauer Pulse mit 2 s Dauer und einem 5 s Intervall
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 2 s
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau field applied in the coronal plane
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 µT - - - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Unter Verwendung der Rekurrenz-Analyse (nicht-lineare Analyse) wurde bei jedem Teilnehmer bis auf einen in der Anfangs- und Replikationsstudie magneto-sensorisch evozierte Potenziale entdeckt. Alle magneto-sensorisch evozierten Potenziale zeigten Charakteristika, die auf einen nicht-linearen Bezug zum Magnetfeld-Stimulus hinweisen.
Unter Verwendung der zeitgemittelten Methode (lineare Analyse) wurden keine magneto-sensorisch evozierten Potenziale festgestellt. Dies belegt weiterhin ihre Nichtlinearität.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel