Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Everyday exposure to power frequency magnetic fields and associations with non-specific physical symptoms. epidem.

[Exposition im Alltag bei Magnetfeldern der Netzfrequenz und Zusammenhang mit unspezifischen körperlichen Beschwerden].

Veröffentlicht in: Environ Pollut 2014; 196: 224-229

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer Querschnittsstudie in den Niederlanden wurde der Zusammenhang zwischen einer Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern (ELF MF) und unspezifischen körperlichen Beschwerden untersucht.

Weitere Details

Unspezifische körperliche Beschwerden wurden mithilfe der Somatisierungs-Skala des Vierdimensionalen Symptom-Fragebogens (4DSQ) erfasst, der 16, in der vergangenen Woche erlittenen Beschwerden enthält. Es können maximal 32 Punkte erreicht werden. Die Punktzahl wird in folgende klinisch relevanten Schweregrade eingeteilt: niedrig (0-10), mittelhoch (11-20) und sehr hoch (21-32).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 arithmetisch mittlere magnetische Flussdichte: ≤ 0,09 µT (80. Perzentil)
Gruppe 2 arithmetisch mittlere magnetische Flussdichte: > 0,09 µT (80. Perzentil)

Population

Studiengröße

Typ Wert
Teilnehmerzahl 100
Anzahl auswertbar 99
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Der arithmetische Mittelwert der zeitgewichteten mittleren 24-stündigen persönlichen Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern der 99 Teilnehmer betrug 0,13 µT.
Weil nur ein Mann einen mittelhohen Wert auf der Somatisierungs-Skala im Gegensatz zu 9 Frauen erreicht hatte, wurde die Analyse auf die insgesamt 48 Frauen beschränkt. Das Odds Ratio für Frauen betrug 8,50 (KI 1,73-46,75), was darauf hindeutet, dass bei Frauen die Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern mit höheren Werten für unspezifische körperliche Beschwerden einhergeht. Es können keine Schlüsse zur Kausalität gezogen werden, da dies eine explorative Querschnittsstudie mit einer relativ kleinen Stichprobe ist.

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel