Studientyp: Epidemiologische Studie

Parental occupational exposure to low-frequency magnetic fields and risk of leukaemia in the offspring: findings from the Childhood Leukaemia International Consortium (CLIC). epidem.

[Berufliche Exposition der Eltern bei niederfrequenten Magnetfeldern und das Risiko für Leukämie bei ihren Kindern: Ergebnisse des Childhood Leukaemia International Consortium (CLIC)].

Veröffentlicht in: Occup Environ Med 2019 [im Druck]

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde der Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition der Eltern bei niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Leukämie bei ihren Kindern in einer gepoolten Analyse im Childhood Leukemia International Consortium (CLIC) untersucht.

Weitere Details

Es wurden zwei analytische Verfahren verwendet. Zunächst wurde 11 Fall-Kontroll-Studien aus 8 Ländern in einer gepoolten Analyse ausgewertet. Darüber hinaus wurde eine Meta-Analyse durchgeführt, die auf den individuellen Risikoschätzer der 11 Fall-Kontroll-Studien sowie weiterer relevanten Fall-Kontroll-Studien basierte (Smulevich et al. (1999), Feychting et al. (2000), Pearce et al. (2003) und Reid et al. (2011)).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 berufliche Exposition des Vaters: ≤ 0,2 µT
Gruppe 2 berufliche Exposition des Vaters: > 0,2 µT
Referenzgruppe 3 berufliche Exposition des Vaters: < 0,1 µT
Gruppe 4 berufliche Exposition des Vaters: 0,1 - ≤ 0,2 µT
Gruppe 5 berufliche Exposition des Vaters: > 0,2 - ≤ 1 µT
Gruppe 6 berufliche Exposition des Vaters: > 1 µT
Referenzgruppe 7 berufliche Exposition der Mutter: ≤ 0,2 µT
Gruppe 8 berufliche Exposition der Mutter: > 0,2 µT
Referenzgruppe 9 berufliche Exposition der Mutter: ≤ 0,1 µT
Gruppe 10 berufliche Exposition der Mutter: > 0,1 - ≤ 0,2 µT
Gruppe 11 berufliche Exposition der Mutter: > 0,2 µT

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 26.822
Sonstiges:

9.723 Kinder mit Leukämie und 17.099 Kontrollen insgesamt, ausgewertet: 8.420 Kinder mit ALL und 16.453 Kontrollen, 926 Kinder mit AML und 12.246 Kontrollen

Statistische Analysemethode: ( Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurde kein statisch signifikanter Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition der Mutter oder des Vaters bei niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Leukämie bei ihren Kindern gefunden. Ähnliche Ergebnisse wurden für ALL und AML sowie in der höchsten Expositions-Kategorie gefunden.
In der Meta-Analyse wurde ein erhöhtes Risiko für Leukämie mit einer grenzwertigen Signifikanz für die Exposition des Vaters (OR 1,11; KI 1,00-1.22), jedoch nicht für die Exposition der Mutter (OR 1,04; KI 0,92-1,17).
Die Autoren schlussfolgerten, dass sie keinen Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition der Eltern bei niederfrequenten Magnetfeldern und Kinderleukämie in diesem großen internationalen Datensatz fanden.

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel