Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Increase of brain ammonia after microwave irradiation and its mechanism. med./bio.

[Erhöhung von Gehirn-Ammoniak nach Mikrowellen-Befeldung und sein Mechanismus].

Veröffentlicht in: In Vivo 1989; 3 (5): 339-343

Ziel der Studie (lt. Redakteur)

Die Konzentrationen verschiedener Metabolite wurden in den Gehirnen von solchen Mäusen untersucht, die durch Mikrowellen-Befeldung (4 kW; 2,45 GHz; 0,4-12 s) getötet wurden, und von solchen, die ohne Mikrowellen-Befeldung durch Genickbruch getötet wurden.

Hintergrund/weitere Details

Des Weiteren wurden zwei Enzyme untersucht, die im Aminosäure-Metabolismus involviert sind: Phosphat-abhängige Glutaminase und Glutamin-Synthase. Die Metabolite von Interesse waren: Ammonium, Aminosäuren, Adeninnukleotide, Glukose, Glykogen, Laktat und Pyruvat. Das rasche Töten durch Mikrowellen-Befeldung von Labortieren wird als gebräuchliche Methode angesehen, um in vivo die Konzentration von schnell metabolisierten Substanzen zu bestimmen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 0,4 bis 1,5 s

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Expositionsdauer 0,4 bis 1,5 s
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • MI-System Toshiba TMW-6402A+
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 4 kW - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurde herausgefunden, dass die Ammoniak-Konzentration in Tieren, die für 0,4 s befeldet wurden, bis zu 5-fach höher war, als in nicht oder länger befeldeten Tieren. Insoweit wurde eine 4 kW, 2,45 GHz Befeldung für 4 s als die beste Bedingung bestimmt, um in vitro die Ammoniak-Konzentration zu messen. Diese erhöhten Ammoniak-Konzentrationen wurden darauf zurückgeführt, dass sie sehr wahrscheinlich durch eine Aktivierung der Glutaminase hervorgerufen wurden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch