Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Peripheral neural system involvement in hypoalgesic effect of electromagnetic millimeter waves med./bio.

[Beteiligung des peripheren Nervensystems bei der Hypoalgesie-Wirkung von elektromagnetischen Millimeterwellen]

Veröffentlicht in: Life Sci 2001; 68 (10): 1143-1151

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob die Hypoalgesie-Wirkung der Millimeterwellen-Therapie im Kaltwasser-Tail-flick Test (cTFT) durch Millimeterwellen-Exposition von operativ deafferenten Hautflächen reproduziert werden kann.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 61,22 GHz
Expositionsdauer: 15 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 61,22 GHz
Typ
Expositionsdauer 15 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau mouse was restrained in a plastic tube with plantar surface of the paw uncovered for exposure and the murine tail placed outside the restrainer.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 150 W/m² nicht spezifiziert nicht spezifiziert - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Exposition einer intakten Pfote bei Millimeterwellen führte zu einer statistisch signifikanten geringeren Schmerzempfindlichkeit. Die Mäuse waren in der Lage mehr als doppelt so lange die kalte schädliche Stimulation im cTFT auszuhalten als die Kontroll-Tiere. Die einseitige Hüftnerv-Durchtrennung hob komplett die Wirkung der geringeren Schmerzempfindlichkeit der Exposition auf. Es wird deswegen geschlussfolgert, dass die Wechselwirkung zwischen Millimeterwellen und Hautnerven-Endigungen die wesentliche Stufe beim Beginn biologischer Effekte ist, die durch Millimeterwellen verursacht werden. Basierend auf den Ergebnissen wird empfohlen, dass zur Erhaltung eines maximalen therapeutischen Effekts in der klinischen Praxis dicht innervierte Hautflächen (Kopf, Hände) genutzt werden sollten.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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