Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Study on gap junctional intercellular communication inhibition by ELF magnetic fields using FRAP method med./bio.

[Untersuchung zur Hemmung der interzellulären Gap Junction-Kommunikation durch extrem niederfrequente Magnetfelder mittels der FRAP Methode].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2002; 21 (2): 155-160

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen von 50 Hz-Magnetfeldern auf die interzelluläre Gap Junction-Kommunikation mit Hilfe von Fluorescence Recovery after Photobleaching untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Studie ist eine Ergänzung zu einer früheren Studie (Publikation 387). Es wurden die Wirkungen verschiedener Magnetfeld-Stärken (alleine oder zusammen mit 5 ng/ml TPA) untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 24 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 24 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Three groups of 36 cm² copper coils
Kammer Incubator
Aufbau Culture dishes placed coaxially to the centerline in the center area of the coils.
Zusatzinfo MF perpendicular to the diameter of the dishes.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 0,1 mT - gemessen nicht spezifiziert -
magnetische Flussdichte 0,2 mT - gemessen nicht spezifiziert -
magnetische Flussdichte 0,4 mT - gemessen nicht spezifiziert -
magnetische Flussdichte 0,8 mT - gemessen nicht spezifiziert -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die FRAP-Technik, die in dieser Studie verwendet wurde, empfindlicher zum Nachweis von Veränderungen bei der interzellulären Gap Junction-Kommunikation ist als der "Farbstoff-Transfer-Assay", der in der früheren Studie genutzt wurde. Der Schwellenwert lag bei 0.4 mT für die Unterdrückung der interzellulären Gap Junction-Kommunikation durch 50 Hz-Magnetfelder. Zusätzlich können 0.2 mT (oder stärkere) Magnetfelder die Hemmung der interzellulären Gap Junction-Kommunikation, die durch TPA induziert wird, verstärken.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Magnetfelder als Krebs-Promotoren wirken können oder synergistisch mit anderen Krebs-Promotoren wirken.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel