Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of weak alternating magnetic fields on nocturnal melatonin production and mammary carcinogenesis in rats. med./bio.

[Wirkungen schwacher Magnetwechselfelder auf die nächtliche Melatonin-Produktion und Mamma-Karzinogenese bei Ratten].

Veröffentlicht in: Oncology (Williston Park) 1994; 51 (3): 288-295

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen eines nicht-homogenen (0,3-1 µT), magnetischen Wechselfelds auf die Tumorentwicklung und den Melatonin-Gehalt in DMBA-behandelten Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt wurden für diese Studie 72 Tiere verwendet (unterteilt im zwei Gruppen mit jeweils 36 Tieren). Eine Gruppe wurde MF-exponiert, die andere diente als schein-exponierte Kontrollgruppe. Jedes Tier erhielt eine einleitende orale Verabreichung von 5 mg DMBA vor dem Beginn der Exposition. Die DMBA-Verabreichung wurde in den folgenden drei Wochen bis zu einer Gesamtdosis von 20 mg wiederholt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: 24 std./Tag, 7 Tage/Woche, für 91 Tage

Allgemeine Informationen

Rats were assigned to two groups, a sham exposue group (n= 36) and a magnetic field exposure group (n= 36).

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer 24 std./Tag, 7 Tage/Woche, für 91 Tage
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • cylindrical coils.
Aufbau Rats recieved administration of 5 mg DMBA (dimethylbenz(a)anthracene) per week (for 4 weeks up to a total of 20 mg) and were housed in Plexiglass cages surrounded by the coils.
Scheinexposition Eine Scheinexposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 300 nT Minimum gemessen - -
magnetische Flussdichte 1 µT Maximum gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich des generellen Verhalten, des Körpergewichts, noch für das Gewicht von Leber und Milz gefunden. Auch wurden durch die histopathologische Untersuchung der Tumore keinerlei signifikanten Unterschiede zwischen der MF-exponierten und der schein-exponierten Gruppe offenkundig. Jedoch waren die nächtlichen Melatonin-Werte im Serum bei der MF-exponierten Gruppe signifikant herabgesetzt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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