Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Childhood cancer in relation to a modified residential wire code. epidem.

[Krebs im Kindesalter in Zusammenhang mit einen modifizierten häuslichen Wire Code].

Veröffentlicht in: Environ Health Perspect 1993; 101 (1): 76-80

Ziel der Studie (lt. Autor)

Die Daten einer Fall-Kontroll-Studie zu Krebs im Kindesalter im Stadtgebiet von Denver, USA, wurden noch einmal anhand eines modifizierten Wertheimer-Leeper-Schemas analysiert.

Weitere Details

Das Wertheimer-Leeper-Schema enthält fünf Kategorien: unterirdisch verlegte Kabel, geringe Niederstrom-Konfiguration (VLCC), normale Niederstrom-Konfiguration (OLCC), normale Hochstrom-Konfiguration (OHCC) und erhöhte Hochstrom-Konfiguration (VHCC). Diese Kategorien wurden zusammengefasst in niedrige Wire Codes (unterirdisch, sehr niedrig und niedrig) und hohe Wire Codes (hoch und erhöht). Die drei Kategorien des modifizierten Wire Codes in der vorliegenden Studie basieren auf ihre Beziehung zu den Messungen: hoch (HWC, Wohnungen bis zu 20 m von Überland- oder dreiphasigen Primärleitungen entfernt sind), mittel (MWC, Wohnungen, die nicht zu HWC gehören, aber bis zu 46 m von einer Überland- oder dreiphasigen Primärleitung oder bis zu 26 m von einer offenen Sekundärleitung entfernt sind) und niedrig (LWC).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Odds Ratio (OR))

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Wertheimer-Leeper-Schema, Wire Code: unterirdische Kabel
Gruppe 2 Wertheimer-Leeper-Schema, Wire Code: sehr niedrig
Gruppe 3 Wertheimer-Leeper-Schema, Wire Code: niedrig
Gruppe 4 Wertheimer-Leeper-Schema, Wire Code: hoch
Gruppe 5 Wertheimer-Leeper-Schema, Wire Code: sehr hoch
Referenzgruppe 6 Wire Code: niedrig
Gruppe 7 Wire Code: hoch
Referenzgruppe 8 modifizierter Wire Code: niedrig (LWC)
Gruppe 9 modifizierter Wire Code: mittel (MWC)
Gruppe 10 modifizierter Wire Code: hoch (HWC)

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Anzahl geeignet 356 378
Teilnehmerzahl 252 222
Statistische Analysemethode: (Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Mit Hilfe des modifizierten Wire Codes wurden Risiko-Schätzer gebildet, die für den hohen Wire Code im Vergleich zum niedrigen Wire Code deutlich erhöht waren. Die Odds Ratios für Kinder-Krebs, Leukämie und Hirntumor waren signifikant erhöht. Bei den Tests für mögliche Confounder wurden keine gefunden. Die Reanalyse der Daten zu Krebs im Kindesalter und Leitungskonfiguration-Codes wies einen stärkeren Zusammenhang mit modifizierten Wire Codes als das ursprüngliche Wertheimer-Leeper-Schema.

Einschränkungen (lt. Autor)

Selektionsbias kann aufgrund des unterschiedlichen Teilnahmeverhaltens der Kontrollen an der Studie nicht ausgeschlossen werden.

Studie gefördert durch

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