Studientyp: Epidemiologische Studie (Expositionsabschätzungs-/Dosimetriestudie)

Electrical wiring configurations and childhood cancer. epidem.

[Konfiguration der elektrischen Verkabelung und Krebs im Kindesalter].

Veröffentlicht in: Am J Epidemiol 1979; 109 (3): 273-284

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer Fall-Kontroll-Studie in Colorado, USA, wurde der Zusammenhang zwischen elektrischen Verkabelungskonfiguration und Krebs im Kindesalter untersucht.

Weitere Details

Die Exposition bei Magnetfelder wurde mittels Wire-Code-Konfiguration an den Geburts- und Sterbeadressen der Kinder abgeschätzt. Drei Arten von Häusern wurden als Hochstrom-Konfiguration eingestuft: Häuser weniger als 40 m von dicken Leitungen bzw. mindestens sechs dünnen Leitungen entfernt, Häuser weniger als 20 m von 3 - 5 dünnen Leitungen bzw. von Hochspannungsleitungen (50 - 230 kV) entfernt und Häuser weniger als 15 m von 240 V-Leitungen entfernt

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (Prozentangaben)

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Gruppe 1 Endmasten: sehr niedriger Strom
Gruppe 2 Niederstrom-Konfigurationen ohne Endmasten: niedriger Strom
Gruppe 3 andere Hochstrom-Konfigurationen: hoher Strom
Gruppe 4 Umspannwerk: sehr hoher Strom

Population

Fallgruppe

Kontrollgruppe

Studiengröße

Fälle Kontrollen
Teilnehmerzahl 344 344
Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die Ergebnisse dieser Studie weisen daraufhin, dass die Wohnungen von Kindern mit Krebs öfters in der Nähe von elektrischen Hochstrom-Leitungen liegen. Dies scheint nicht mit der sozialen Schicht, Nachbarschaft, Familienstruktur oder einem hohen Verkehrsaufkommen zusammenzuhängen. Die Autoren schlussfolgerten, dass die Gründe für die Korrelation unklar sind. Sie diskutierten mögliche Wirkungen von Strom in Wasserleitungen oder Magnetfeldern von Wechselstrom.

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