Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Physiological effects of RF exposure on hypersensitive people by a cell phone. med./bio.

[Physiologischen Wirkungen hochfrequenter Exposition auf hypersensitive Personen durch ein Mobiltelefon].

Veröffentlicht in: IEEE 30th Annual International Conference of the Engineering in Medicine and Biology Society (EMBC), 2008. IEEE, 2008, ISBN 9781424418145: 2322-2325

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie wurde die Wirkung von einer Hochfrequenz-Befeldung mit einem CDMA-Mobiltelefon auf autonome Veränderungen (z.B. Herzfrequenz) in elektromagnetisch hypersensitiven Personen untersucht, und ob die elektromagnetische Hypersensitivität durch die autonomen Veränderungen bedingt ist.

Hintergrund/weitere Details

18 hypersensitive Freiwillige (8 Männer) und 19 normale Freiweillige (10 Männer) wurden an zwei Tagen in randomisierter Reihenfolge exponiert und schein-exponiert. Die physiologischen Daten wurden zu vier verschiedenen Zeitpunkten erhoben: Ruhebedingung, nach 15 Minuten andauernder Exposition, nach 31 Minuten andauernder Exposition, 10 Minuten nach Ende der Exposition.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 824,64–848,37 MHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 31 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 824,64–848,37 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 31 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau folder-type CDMA phone attached to the left side of a headphone, lower part of the phone wrapped with 5 mm thick insulating material, phone set to test mode
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistung 300 mW - - - -
SAR 1,6 W/kg - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Hochfrequenz-Befeldung mit einem CDMA-Mobiltelefon hatte in beiden Gruppen keine Wirkung auf die physiologischen Parameter. Bezüglich der subjektiven Beschwerden unterschieden sich beide Gruppen nicht signifikant zwischen der realen und der Schein-Exposition. Die Wahrnehmungsgenauigkeit für die Exposition und die Schein-Exposition lag für die Gruppe mit elektromagnetischer Hypersensitivität bei 42% und 73,9%, und für die Kontrollgruppe bei 3,0% und 95,1%.
Die Ergebnisse zur Wahrnehmungsgenauigkeit könnten darauf zurückzuführen sein, dass viele der hypersensitiven Personen auf die Frage "Fühlen Sie das elektromagnetische Feld?" mit "Ja" antworteten, weil sie glauben, dass sie elektromagnetische Felder fühlen können. Im Gegensatz dazu zeigten die Teilnehmer der Kontrollgruppe eine höhere Genauigkeit in der Wahrnehmung der Nicht-Befeldung, weil sie von sich selbst annahmen, elektromagnetische Felder nicht fühlen zu können.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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