Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Investigation of a weak magnetic field effect on the in vitro catalytic activity of adenosine deaminase and xanthine oxidase. med./bio.

[Untersuchung einer schwachen Magnetfeld-Wirkung auf die katalytische Aktivität der Adenosin-Deaminase und Xanthin-Oxidase in vitro].

Veröffentlicht in: Gen Physiol Biophys 2011; 30 (4): 410-414

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung einer Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern auf die Enzymaktivitäten der Adenosin-Deaminase und der Xanthinoxidase untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Enzymaktivität wurde an verschiedenen Zeitpunkten nach der Exposition bestimmt, von 0 bis 250 Minuten.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für bis zu 250 min

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für bis zu 250 min
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau pair of round Helmholtz coils with a radius of 17.5 cm, placed 17.5 cm apart; samples placed in the center of the coil system
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 5,8 mT - berechnet - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Enzymaktivität der Adenosin-Deaminase verringerte sich bei den exponierten und den nicht-exponierten Proben im Laufe der Zeit. Allerdings zeigte die Enzymaktivitäts-Kurve der Magnetfeld-exponierten Adenosin-Deaminase-Proben einen signifikant steileren Abfall als die der Kontrollgruppe.
Die Enzymaktivität der Xanthinoxidase war in exponierten Proben, verglichen mit nicht-exponierten Proben, signifikant erhöht. Der Großteil dieses Anstiegs wurde in den ersten Sekunden festgestellt.
Die Daten deuten darauf hin, dass extrem niederfrequente Magnetfelder enzymatische Systeme beeinflussen können.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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