Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effects of extremely low frequency magnetic fields on mutation induction in mice. med./bio.

[Die Wirkungen exterm niederfrequenter Magnetfelder auf die Mutations-Induktion in Mäusen].

Veröffentlicht in: Mutation Research - Fundamental and Molecular Mechanism of Mutagenesis 2014; 760: 22-26

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen einer Exposition von Mäusen bei einem 50 Hz-Magnetfeld auf die Mutations-Induktion in Spermien und im Blut untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die Mäuse wurden in 8 Gruppen eingeteilt (jeweils n=5): 1) Schein-Exposition, 2) Exposition bei 1 Gy Röntgenstrahlung (Positivkontrolle), Exposition bei einem Magnetfeld mit 3) 10 µT für 2 Stunden, 4) 10 µT für 15 Stunden, 5) 100 µT für 2 Stunden, 6) 100 µT für 15 Stunden, 7) 300 µT für 2 Stunden und 8) 300 µT für 15 Stunden. 12 Wochen nach der Exposition wurden von jedem Tier die Hoden und Blut-Proben entnommen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden
Exposition 2: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 15 Stunden
Exposition 3: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden
Exposition 4: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 15 Stunden
Exposition 5: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden
Exposition 6: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 15 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau two pairs of Helmholtz coils generated a homogenous magnetic field (± 5% within the centre of the coils occupied by the mice); the horizontal pair (overall diameter of 54 cm) and vertical pair (overall diameter of 99 cm) each consisted of 150 turns of 1 mm copper wire wound on a frame made of Tufnol resin; earthed screen was wound around all coils to prevent stray electric fields
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo X-ray radiation (1 Gy) in positive control was delivered at a rate of 0.5 Gy/min
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 10 µT - gemessen - ± 5%

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 15 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 10 µT - gemessen - ± 5%

Exposition 3

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 µT - gemessen - ± 5%

Exposition 4

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 15 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 µT - gemessen - ± 5%

Exposition 5

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 300 µT - gemessen - ± 5%

Exposition 6

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 15 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 300 µT - gemessen - ± 5%

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Keine der Expositions-Gruppen (3-8) zeigte im Vergleich zur Schein-Exposition signifikante Unterschiede in den Mutations-Häufigkeiten im Blut und in Spermien. Wenn die Daten aller Expositions-Gruppen (3-8) kombiniert wurden, konnte in Spermien eine geringe, aber signifikante Steigerung der Mutations-Häufigkeit im Vergleich zur Schein-Exposition gefunden werden, jedoch konnte keine Dosis-Wirkungs-Beziehung hergestellt werden.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition von Mäusen bei einem 50 Hz-Magnetfeld, zumindest unter den gegebenen Test-Bedingungen eine, wenn überhaupt, nur geringe Wirkung auf die Mutations-Induktion in den Hoden hat.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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