Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Associations of parental occupational exposure to extremely low-frequency magnetic fields with childhood leukemia risk. epidem.

[Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition der Eltern bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Kinderleukämie].

Veröffentlicht in: Leuk Lymphoma 2016; 57 (12): 2855-2862

Ziel der Studie (lt. Autor)

Der Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition der Eltern bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Kinderleukämie wurde in einer Meta-Analyse untersucht.

Weitere Details

Folgende 12 Studien wurden eingeschlossen: Shu et al. (1988), Infante-Rivard et al. (1991), Sorahan et al. (1999), Smulevich et al. (1999), Feychting et al. (2000), Infante-Rivard et al. (2003), McKinney et al. (2003), Ali et al. (2004), Pearce et al. (2007), Hug et al. (2010), Reid et al. (2011) und Keegan et al. (2012).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:

Exposition

Population

Statistische Analysemethode:

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten insgesamt, dass die berufliche Exposition der Mutter und des Vaters nicht mit dem Risiko für Kinderleukämie (OR 1,01; KI 0,88-1,16) zusammenhängt.
In einer Untergruppenanalyse der beruflichen Exposition des Vaters wurde ein signifikanter Zusammenhang gefunden, wenn die Studien mit geringen Fallzahlen (OR 1,96; KI 1,03-3,74) oder mit niedriger Qualität (OR 1,52; KI 1,07-2,15) gepoolt ausgewertet wurden. Jedoch wurde dieser Zusammenhang nicht bestätigt, wenn Studien mit großen Fallzahlen oder mit hoher Qualität gepoolt analysiert wurden.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Daten keinen Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition der Eltern bei niederfrequenten Magnetfeldern und dem Risiko für Kinderleukämie aufzeigen. Die erhöhten Odds Ratios in bestimmten Untergruppen-Analysen beruhen vermutlich auf Zufall.

Studie gefördert durch

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