Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The influence of long-term exposure of mice to randomly varied power frequency magnetic fields on their nocturnal melatonin secretion patterns. med./bio.

[Der Einfluss einer Langzeit-Exposition von Mäusen bei zufällig variierenden Netzfrequenz-Magnetfeldern auf ihre nächtlichen Melatonin-Sekretions-Muster].

Veröffentlicht in: Environ Res 2001; 85 (2): 115-121

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen eines zufällig variierenden (0,5-77 µT), 50 Hz Magnetfeldes auf die nächtlichen Melatonin-Werte in Mäusen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Es wurden zwei unterschiedliche Maus-Stämme in dieser Studie verwendet: A) AKR, ein Stamm mit einem hohen Risiko für Leukämie, und B) BALB/c, ein Leukämie-resistenter Stamm. Von jedem Stamm wurden 10 Paare exponiert. Nur die männlichen Nachkommen wurden weiter exponiert bis ihr Körpergewicht 28-34 g erreicht hatte (entsprechend einem Alter zwischen 2 und 4 Monaten).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich 24 Std/Tag von der Empfängnis bis zum Erwachsenenalter von 2 oder 4 Monaten

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich 24 Std/Tag von der Empfängnis bis zum Erwachsenenalter von 2 oder 4 Monaten
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau 2 sets of 4 square coils perpendicular to each other
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 77 µT Effektivwert gemessen - -
magnetische Flussdichte 500 nT Effektivwert gemessen - -
magnetische Flussdichte 2,75 µT Mittelwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede in den nächtlichen Melatonin-Werten im Blutplasma zwischen den exponierten und den schein-exponierten Tieren gefunden werden.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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