Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Glioma proliferation modulated in vitro by isothermal radiofrequency radiation exposure. med./bio.

[Gliom-Proliferation, in vitro moduliert durch isothermische Hochfrequenz-Befeldung].

Veröffentlicht in: Radiat Res 1990; 121 (1): 38-45

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten direkte Wirkungen einer Exposition einer menschlichen Gliom-Zelllinie bei isothermer hochfrequenter Befeldung charakterisiert werden.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 27 MHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden
  • SAR: 200 mW/g Maximum (nicht spezifiziert)
  • SAR: 5 mW/g Minimum (nicht spezifiziert) (25 W/kg, 50 W/kg, 80 W/kg.)
Exposition 2: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 Stunden
  • SAR: 5 mW/g Minimum (nicht spezifiziert) (25 W/kg, 50 W/kg.)
  • SAR: 74,4 mW/g Maximum (nicht spezifiziert)

Allgemeine Informationen

Cell suspensions were exposed or sham exposed for 2 h.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 27 MHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 200 mW/g Maximum nicht spezifiziert nicht spezifiziert -
SAR 5 mW/g Minimum nicht spezifiziert nicht spezifiziert 25 W/kg, 50 W/kg, 80 W/kg.

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 Stunden
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 5 mW/g Minimum nicht spezifiziert nicht spezifiziert 25 W/kg, 50 W/kg.
SAR 74,4 mW/g Maximum nicht spezifiziert nicht spezifiziert -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die isotherme Exposition von Gliom-Zellen in vitro reguliert die DNA- und RNA-Synthese-Raten 1, 3 und 5 Tage nach der Exposition. Die Änderungen deuten auf Wirkungen auf die Zellproliferation hin und wurden nicht durch Hochfrequenz-induzierte Erwärmung verursacht. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung der Befeldungs-Frequenzen bestand aus zwei Phasen: Die Exposition bei SARs von 50 W/kg oder weniger förderte die Aufnahme von [³H]Thymidin und [³H]Uridin, wohingegen höhere SARs die DNA- und RNA-Synthese unterdrückten. Statistisch signifikante Zeit-abhängige Änderungen wurden für einen Zeitraum von bis zu 5 Tagen nach der Exposition aufgedeckt. Dies deutet auf eine zelluläre Kinetik hin gegenüber der hochfrequenten Exposition und auf die Möglichkeit eines kumulativen Effekts auf die Zellproliferation.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel