Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie, Beobachtungsstudie)

Effects of acute exposure to the radiofrequency fields of cellular phones on plasma lipid peroxide and antioxidase activities in human erythrocytes. med./bio.

[Wirkungen einer akuten Exposition bei hochfrequenten Feldern von Handys auf Plasma-Lipidperoxid und Antioxidase-Aktivitäten bei menschlichen Erythrozyten].

Veröffentlicht in: J Pharm Biomed Anal 2001; 26 (4): 605-608

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Wirkung einer akuten Exposition bei hochfrequenten Feldern von Handys auf einige Parameter, die oxidativen Stress anzeigen, bei gesunden männlichen Testpersonen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Hochfrequente Felder von Handys können vielleicht biologische Systeme durch einen Anstieg der freien Radikale beeinflussen, die hauptsächlich zur Erhöhung der Lipidperoxidation auftreten, sowie durch Veränderung der Antioxidase-Aktivitäten von menschlichem Blut, was folglich zu oxidativem Stress führt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1, 2 und 4 h
-

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 1, 2 und 4 h
Modulation
Modulationsart gepulst
Zusatzinfo

TDMA

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau The cellular phone in standby position was placed in the pocket of the test person with the keypad facing the body.
Parameter

Für diese Exposition sind keine Parameter spezifiziert.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten, dass der Plasma-Gehalt von Lipidperoxid signifikant nach 1, 2 und 4 h der Exposition bei hochfrequenten Feldern von Handys in der Standby-Position (Bereitschaftsstellung) erhöht war. Darüber hinaus zeigten die Aktivitäten der Superoxiddismutase und der Gesamt-Glutathionperoxidase eine signifikante Verminderung, wohingegen die Aktivität der Katalase nicht signifikant abnahm.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass akute Exposition bei hochfrequenten Feldern von Handys den oxidativen Stress durch freie Radikale durch Erhöhung der Lipidperoxidation modulieren und die Aktivierung von Superoxiddismutase und Gesamt-Glutathionperoxidase (freie Radikalfänger) vermindern könnte. Die Ergebnisse untermauern deswegen die Wechselwirkung von hochfrequenten Feldern von Handys mit biologischen Systemen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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