Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Study of low-intensity 2450-MHz microwave exposure enhancing the genotoxic effects of mitomycin C using micronucleus test and comet assay in vitro. med./bio.

[Studie zu schwacher 2450 MHz Mikrowellen-Exposition, die genotoxische Wirkungen von Mitomycin C erhöht, unter Verwendung des Mikronukleus-Test und des Comet-Assays in vitro].

Veröffentlicht in: Biomed Environ Sci 2002; 15 (4): 283-290

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie wurden mögliche synergistische genotoxische Wechselwirkungen zwischen einer 2450 MHz Mikrowellen-Befeldung und Mitomycin C an humanen Lymphozyten untersucht.

Hintergrund/weitere Details

Die Befeldung erfolgte vor der mutagenen Behandlung mit Mitomycin C.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: CW
Expositionsdauer: 2 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Typ
Expositionsdauer 2 h
Modulation
Modulationsart CW
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • Magnetron
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 50 W/m² nicht spezifiziert gemessen - -

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine Befeldung humaner Lymphozyten in vitro mit Mikrowellen geringer Intensität alleine weder DNA-Einzelstrangbrüche induzieren noch die Anzahl der Zellen mit Mikronuklei erhöhen kann. Weiterhin weisen die experimentellen Ergebnisse darauf hin, dass die Befeldung die durch Mitomycin verursachten DNA-schädigenden Effekte verstärkte, wenn die Befeldung vor der Mitomycin C Behandlung erfolgte. Diese synergergistischen Wirkungen konnten jedoch nur mit dem Comet-Assay beobachtet werden, nicht jedoch mit dem Mikronukleus-Test.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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