Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Whole-body exposure to 2.45 GHz electromagnetic fields does not alter radial-maze performance in rats. med./bio.

[Ganzkörper-Exposition in elektromagnetischen 2.45 GHz Feldern ändert nicht das Verhalten von Ratten in einem strahlenförmigen Arm-Labyrinth]

Veröffentlicht in: Behav Brain Res 2004; 155 (1): 37-43

Ziel der Studie (lt. Autor)

Die Studie wurde angelegt, um eine frühere Studie von Lai et al. (Publikation 109) zu wiederholen. Ratten wurden Mikrowellen-Signalen ausgesetzt, die zu denen aus der früheren Studie identisch waren. Anschließend wurden sie in einem 12-armigen Labyrinth untersucht, um die Leistung des Gedächtnis' zu bewerten.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 2,45 GHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 45 min
  • SAR: 800 µW/g Mittelwert über Zeit (Teilkörper) (durchschnittlich übers Gehirn)
  • SAR: 600 µW/g Mittelwert über Zeit (Ganzkörper) (bestimmt durch FDTD (finite-difference time domain))

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 2,45 GHz
Charakteristik
  • gerichtetes Feld
Expositionsdauer kontinuierlich für 45 min
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 2 µs
Folgefrequenz 500 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • circular waveguide (93 cm long, 20 cm in diameter)
Kammer transparent cylindrical plastic chamber/20 cm long, 17.5 cm in diameter, 13.5 cm high.
Aufbau Each rat was placed in a transparent cylindrical chamber located in the center of the waveguide.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 800 µW/g Mittelwert über Zeit berechnet Teilkörper durchschnittlich übers Gehirn
SAR 600 µW/g Mittelwert über Zeit berechnet Ganzkörper bestimmt durch FDTD (finite-difference time domain)

Referenzartikel

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Leistung exponierter Ratten war mit der von schein-exponierten und "unbehandelten" Tieren (Tiere, die keinen Kontakt zum Expositions-System hatten) vergleichbar. Hinsichtlich der methodischen Details, die bei Lai et al. in ihrem Test-Protokoll vorgestellt werden, könnten die hier vorliegenden Ergebnisse darauf hindeuten, dass die durch die Mikrowellen hervorgerufenen und von den oben aufgeführten Autoren gemessenen Verhaltensänderungen mehr mit Faktoren zu tun haben, die auf Durchführungs-Bias (Verzerrung) beruhen als mit dem Arbeitsgedächtnis per se.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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