Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

Mobile telephones and rates of brain cancer. epidem.

[Mobiltelefon und Häufigkeit von Hirntumor].

Veröffentlicht in: Neuroepidemiology 2006; 27 (1): 55-56

Ziel der Studie (lt. Autor)

Die zeitlichen Entwicklungen in der alterskorrigierten Inzidenz-Rate von neuronalen Hirntumoren bei Erwachsenen in den Jahren 1973 bis 2002 und in der Nutzung von Mobiltelefonen wurden in der Studie untersucht.

Weitere Details

Neuronale Hirntumoren sind selten und haben einen Anteil von etwa 1 % an den Hirntumoren bei Erwachsenen. Es sind keine Risikofaktoren bekannt. Bei einem ursächlichen Zusammenhang mit Mobiltelefon-Nutzung würde man einen Anstieg der Inzidenz-Rate im Lauf der Zeit erwarten. Die Inzidenz-Raten der Zeiträume 1973 - 1985 und 1986 - 2002 wurden miteinander verglichen.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung: (standardisierte Inzidenzrate (SIR))

Exposition

Abschätzung

Population

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Die alterskorrigierten Inzidenzraten von 1973 - 1985 und 1986 - 2002 waren gleich (SIR 0,01). Seit dem Beginn im Jahr 1984 stieg die Mobiltelefon-Nutzung exponentiell auf über 200 Millionen Vertragsinhaber in den USA im Dezember 2005 an.
Die Ergebnisse weisen daraufhin, dass Mobiltelefon-Nutzung nicht mit dem Risiko für neuronale Tumoren zusammenhängt.

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel