Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

The Urban Decline of the House Sparrow (Passer domesticus): A Possible Link with Electromagnetic Radiation. med./bio.

[Der städtische Rückgang des Haussperlings (Passer domesticus): Eine mögliche Verbindung zu elektromagnetischer Befeldung].

Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2007; 26 (2): 141-151

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob die Haussperlings-Population (Vögel, die gewöhnlich in städtischer Umgebung leben) in Spanien abnimmt und es sollte die Hypothese bewertet werden, dass elektromagnetische Befeldung durch Mobilfunk-Antennen mit der Abnahme der Haussperlings-Population verbunden ist.

Hintergrund/weitere Details

Zwischen Oktober 2002 und Mai 2006 wurde eine sogenannte "Point Transect- Probeaufnahme" mit 40 Besuchen an 30 Punkten in Valladolid, Spanien, durchgeführt. An jedem Punkt wurden die Sperlinge gezählt und die mittlere elektrische Feldstärke gemessen (Hochfrequenzen und Mikrowellen: 1 MHz- bis 3 GHz-Bereich).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 1 MHz–3 GHz
Expositionsdauer: 3 Jahre und 8 Monate

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 1 MHz–3 GHz
Typ
Expositionsdauer 3 Jahre und 8 Monate
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • ambient electromagnetic field
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
elektrische Feldstärke 3,5 V/m Maximum gemessen - -
elektrische Feldstärke 0,4 V/m Mittelwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurden signifikante Abnahmen bei der mittleren Vogel-Dichte über die Zeit gefunden und signifikant geringe Vogel-Dichten wurden in Gegenden mit hoher elektrischer Feldstärke aufgedeckt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass elektromagnetische Felder mit der beobachteten Abnahme der Haussperlings-Population verbunden sind.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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