Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Fifty-gigahertz microwave exposure effect of radiations on rat brain. med./bio.

[50 GHz Mikrowellen-Expositions-Wirkung durch Befeldungen auf das Ratten-Gehirn].

Veröffentlicht in: Appl Biochem Biotechnol 2009; 158 (1): 126-139

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen einer 50 GHz-Mikrowellen-Exposition auf das Gehirn männlicher Wistar-Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Es wurden jeweils sechs Ratten exponiert und schein-exponiert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 GHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 h/Tag an 45 Tagen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 GHz
Typ
Charakteristik
Expositionsdauer kontinuierlich für 2 h/Tag an 45 Tagen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau rats placed in Plexiglas cages which were positioned halfway inside an anechoic chamber; chamber lined with radar-absorbing material with an attenuation of 40dB; horn antenna positioned in front of the cages
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
Leistungsflussdichte 0,86 µW/cm² - gemessen - -
SAR 0,8 mW/kg - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Ergebnisse zeigten, dass die chronische Exposition bei diesen Mikrowellen DNA-Doppelstrangbrüche sowie eine signifikante Verminderung der Enzymaktivitäten von Glutathionperoxidase und Superoxid-Dismutase in den Gehirn-Zellen verursachte, wohingegen die Katalase-Enzymaktivität in den Gehirn-Proben der exponierten Gruppe im Vergleich zu den Kontrollen signifikant erhöht war. Zusätzlich war der Gehalt der Proteinkinase C im Gesamt-Hirn und im Hippokampus signifikant vermindert.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine anhaltende Mikrowellen-Exposition bei 50 GHz im neurologischen System männlicher Ratten aufgrund der Bildung freier Radikale den Gehalt der Proteinkinase C vermindern sowie DNA-Doppelstrangbrüche und Veränderungen der Antioxidationsmittel-Enzymaktivitäten verursachen könnte. Der mögliche Angriffspunkt für die Befeldung scheint der Hippokampus zu sein.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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