Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effects of extremly low frequency magnetic field and mangan to the oral tissues. med./bio.

[Die Wirkungen eines extrem niederfrequenten Magnetfelds und von Mangan auf das orale Gewebe].

Veröffentlicht in: Biotechnol Biotechnol Equip 2008; 22 (3): 869-873

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob extrem niederfrequente Magnetfelder und eine Mangan-Verabreichung die Kumulation von Mineralien im Schädel und im Kiefer-Knochen beeinflussen.

Hintergrund/weitere Details

64 Ratten wurden auf 8 Gruppen aufgeteilt: Den Ratten der Gruppen 1-3 wurde Mangan verabreicht (60 mg, 15 mg, oder 3,75 mg pro kg Körpergewicht), die Ratten der Gruppe 4 wurden bei einem Magnetfeld exponiert, den Ratten der Gruppen 5-7 wurde Mangan verabreicht (60 mg, 15 mg oder 3,75 mg pro kg Körpergewicht) und sie wurden bei einem Magnetfeld exponiert und die Ratten der Gruppe 8 stellten die Käfigkontrolle dar. Das Mangan wurde täglich während der Expositions-Periode verabreicht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h/Tag an 45 Tagen

Allgemeine Informationen

rats were divided into the following eight groups: 1.) administration of 60 mg/kg Mn 2.) administration of 15 mg/kg Mn 3.) administration of 3.75 mg/kg Mn 4.) EMF exposure 5.) administration of 60 mg/kg Mn + EMF exposure 6.) administration of 15 mg/kg Mn + EMF exposure 7.) administration of 3.75 mg/kg Mn + EMF exposure 8.) cage control

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h/Tag an 45 Tagen
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau rats placed in plastic cages inside a 130 cm x 65 cm x 80 cm Faraday cage
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT - - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Ratten, die täglich 60 mg oder 15 mg Mangan pro kg Körpergewicht erhielten (Gruppe 1, 2, 5, 6), hatten nach der Expositions-/Behandlungs-Periode im Vergleich zu vorher signifikant erhöhte Knochendichten im anterioren Kiefer. Im Schädel dagegen war die Knochendichte in Gruppe 1, 4 und 5 nach 45-tägiger Behandlung verglichen mit dem Anfangswert signifikant erhöht. Wurden die Behandlungs-Gruppen mit der Käfigkontrolle verglichen, so zeigte sich, dass alle Ratten, signifikant erhöhte Knochendichten im anterioren Kiefer und im Schädel aufwiesen.
Während das orale Gewebe der Käfigkontroll-Gruppe normal erschien, zeigten die Magnetfeld-exponierten Ratten (Gruppe 4-7) histopathologische Veränderungen (erweiterte Blutgefäße, Veränderungen im Bindegewebe). Außerdem traten im oralen Gewebe von Ratten, die Mangan erhielten (Gruppe 1-2) histopathologische Veränderungen (im Bindegewebe) auf, während die Proben der Gruppe 3 beinahe normal erschienen.
Die Autoren schlussfolgern, dass extrem niederfrequente Magnetfelder und Mangan die Knochendichte des Kiefers und des Schädels bei Ratten beeinflussen könnten, dass jedoch weitere Studien benötigt werden, um die Ergebnisse zu bestätigen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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