Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effects of long-term exposure to extremely low-frequency magnetic fields on bone formation in ovariectomized rats. med./bio.

[Die Wirkungen einer anhaltenden Exposition bei extrem niederfrequenten Magnetfeldern auf die Knochen-Bildung bei Ratten mit entfernten Eierstöcken].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2012; 33 (7): 543-549

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen von extrem niederfrequenten 50 Hz-Magnetfeldern auf den Knochen-Stoffwechsel von Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

60 Ratten wurden in vier verschiedene Gruppen aufgeteilt (jede Gruppe n=15): 1.) nicht-exponierte Kontrollgruppe. 2.) alleinige Ovarektomie; 3.) keine Ovarektomie, aber exponiert; 4.) Ovarektomie und exponiert. Eine beidseitige Ovarektomie wurde vier Tage vor dem Beginn der Experimente durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 4 h/Tag während 6 Monaten, beginnend am 5. Tag nach der Operation

Allgemeine Informationen

rats were divided into the following four groups: i) control ii) ovariectomized iii) non-ovariectomized + EMF exposure iv) ovaiectomized + EMF exposure

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 4 h/Tag während 6 Monaten, beginnend am 5. Tag nach der Operation
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau two pairs of Helmholtz coils with a diameter of 70 cm, each consisting of 125 turns of insulated copper wire with a diameter of 1.5 mm; coils placed vertically facing each other at a distance of 47 cm; methacrylate cages (43 cm x 42 cm x 15 cm) placed between the coils; rats could move freely inside the cage; exposure system placed inside a 130 cm x 65 cm x 80 cm Faraday cage
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1,5 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Obwohl es vor der Magnetfeld-Exposition keinen signifikanten Unterschied in der Knochendichte zwischen den Gruppen gab, waren die Werte für die Knochendichte im Vergleich zur Kontrollgruppe in den Gruppen 3 (keine Ovarektomie, aber exponiert) und 4 (Ovarektomie und exponiert) nach sechs Monaten signifikant erhöht und in der Gruppe 2 (Ovarektomie) signifikant erniedrigt. Die Konzentrationen der Knochen-spezifischen alkalischen Phosphatase, von Osteocalcin und Osteoprotogerin waren bei den drei Gruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe ebenfalls auf eine signifikante Weise verändert (Anstieg bei den Gruppen 3 und 4, was auf erhöhtes Osteoblasten-Wachstum und erhöhte Aktivität hindeutet sowie Abnahme bei der Gruppe 2). Der N-Telopeptid-Gehalt nahm im Vergleich zur Kontrollgruppe in den Gruppen 3 und 4 ab (was auf eine Verminderung der Osteoklasten-Aktivität hindeutet) und in der Gruppe 2 zu.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Osteoporose durch extrem niederfrequente Magnetfeld-Behandlungen gehemmt werden kann. Extrem niederfrequente Magnetfelder könnten nützlich sein bei der Vorbeugung von Osteoporose bei Ratten mit entfernten Eierstöcken.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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