Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Treatment of osteoporosis by long-term magnetic field with extremely low frequency in rats. med./bio.

[Behandlung der Osteoporose bei Ratten durch ein langzeitiges Magnetfeld mit extremer Niederfrequenz].

Veröffentlicht in: Gynecol Endocrinol 2009; 25 (8): 524-529

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte die Rolle der Langzeitwirkung eines extrem niederfrequenten Magnetfelds auf die Osteoporose bei Ratten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

45 weibliche Ratten wurden in drei Gruppen aufgeteilt: ovariektomiert und exponiert bei einem extrem niederfrequenten Magnetfeld (Gruppe 1), ovariektomiert ohne Exposition (Gruppe 2) und Käfigkontrolle (Gruppe 3).

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 6 Monate

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 6 Monate
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau pair of Helmholtz coils with a diameter of 70 cm and 125 turns of 1.5 mm soft copper wire placed vertically 47 cm apart facing each other in a 130 cm x 65 cm x 80 cm Faraday cage; rats in 43 cm x 42 cm x 15 cm methacrylate boxes during exposure
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1,5 mT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Nach sechs Monaten Exposition waren die Werte des Knochenmineralgehalts und der Knochenmineraldichte in der ovariektomierten und exponierten Gruppe signifikant erhöht, in der ovariektomierten Gruppe ohne Exposition erniedrigt und in der Käfigkontroll-Gruppe unverändert.
Signifikante Veränderungen wurden in den untersuchten biochemischen Markern für den Knochen-Stoffwechsel gefunden: Der Gehalt an Knochen-spezifischer alkalischer Phosphatase war in der ovariektomierten und exponierten Gruppe im Vergleich zur Käfigkontroll-Gruppe erhöht und in der Gruppe 2 erniedrigt . Die Gehalte von N-Telopeptid, Testosteron und Cortisol waren in der Gruppe 1 im Vergleich zu den beiden anderen Gruppen signifikant erhöht, während der Östradiol-Gehalt erniedrigt war.
Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass extrem niederfrequente Magnetfelder hilfreich in der Prävention und Therapie von Osteoporose sein können.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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