Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of prenatal exposure to extremely low electro - magnetic field on in vivo derived blastocysts of mice. med./bio.

[Wirkungen von pränataler Exposition bei extrem niedrigen elektro-magnetischen Feldern auf in vivo erlangte Blastozysten von Mäusen].

Veröffentlicht in: Int J Reprod Biomed (Yazd) 2012; 10 (6): 555-560

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die möglichen Wirkungen einer Exposition bei 50 Hz Magnetfeldern während der frühen Trächtigkeit auf die Anzahl und die Qualität von Maus-Blastozysten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Insgesamt 66 Mäuse wurden auf eine Expositions- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt (jeweils n=33). Die Blastozysten wurden durch Spülung des Uterus-Horns und der Eileiter am dritten Tag der Trächtigkeit gewonnen.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 48 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 48 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau Expositionssystem bestand aus der Stromversorgung mit einem permanenten Strom von 3 A, 220 V Eingangs- und 5 V Ausgangsspannung, einem Multimeter zur Kontrolle der Stromintensität und dem Magnetfeld-generierenden System; die Helmholtz-Spule hatte 380 Windungen um einen Zylinder (Durchmesser 19 cm, Länge 15,5 cm) herum und enthielt eine Kammer, um die Mäuse in der Mitte des Zylinders zu halten; Temperatur war 37°C ± 0,1°C
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 6 mT - gemessen - ± 0,1 mT

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es wurden keine signifikanten Unterschiede bei der Anzahl der Blastozysten zwischen der Expositions- und der Kontrollgruppe gefunden. Allerdings war die gesamte Zellzahl, die Zahl der Trophoblasten-Zellen und die der Embryoblasten-Zellen bei den Blastozysten von exponierten Mäusen im Vergleich zu denen der Kontrollgruppe signifikant verringert, während das Verhältnis von Embryoblasten- zu Trophoblasten-Zellen signifikant erhöht war.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Exposition bei einem 50 Hz Magnetfeld die zelluläre Zusammensetzung von Blastozysten bei trächtigen Mäusen und somit die Fertilität beeinträchtigen könnte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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