Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

No effect of 50 Hz magnetic field observed in a pilot study on pentylenetetrazol-induced seizures and mortality in mice. med./bio.

[Keine Wirkung eines 50 Hz Magnetfeldes beobachtet in einer Pilotstudie über Pentylenetetrazol-induzierte Anfälle und Mortalität bei Mäusen].

Veröffentlicht in: Epilepsy Res 2001; 44 (1): 27-32

Ziel der Studie (lt. Autor)

In dieser Studie wurde untersucht, ob sich eine magnetische Befeldung auf Pentetrazol-induzierte Anfälle auswirkt.

Hintergrund/weitere Details

Die Pentetrazol (PZT)-induzierten Anfälle in Mäusen wurden als Tiermodell für Epilepsie verwendet, um mögliche therapeutische Wirkungen von magnetischen Feldern zu untersuchen.
20 weibliche Mäuse wurden in zwei Gruppen untersucht: Gruppe 1 (n=10) wurde für eine Stunde befeldet, dann wurde ihnen PZT (60 mg/kg) injiziert und sie wurden für 30 Minuten beobachtet. Gruppe 2 (n=10) wurde eine Stunde lang schein-exponiert, dann wurde ihnen PZT injiziert und sie wurden 30 Minuten lang beobachtet.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 h
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau circular pairs of Helmholtz coils with a diameter of 42.75 cm and a clearance of 21.375 cm, made of 154 turns of insulated copper wire; mice placed in the center of the coils
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 200 µT - gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es gab keine signifikante Wirkung des 50 Hz-Magnetfeldes auf die Anzahl der durch Pentetrazol induzierten Anfälle auf die Latenzzeit der Anfälle, die Gesamtdauer der Anfälle und die Mortalität.
Die gefundenen Ergebnisse stützen nicht die Hypothese einer möglichen therapeutischen Wirkung magnetischer Felder.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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