Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Mobile phone exposure and spatial memory. med./bio.

[Handy-Exposition und räumliches Gedächtnis].

Veröffentlicht in: Bioelectromagnetics 2009; 30 (1): 59-65

Ziel der Studie (lt. Autor)

Diese Studie untersuchte die Wirkung einer 2.5-stündigen Hochfrequenz-Befeldung, die einer GSM-Mobiltelefon-Befeldung entspricht, auf die räumliche Gedächtnis-Leistung von Personen mit und ohne selbst-berichteten Mobilfunk-assoziierten Symptomen.

Hintergrund/weitere Details

19 Symptom-freie Testpersonen (7 Frauen) und 23 Testpersonen mit Symptomen (14 Frauen) wurden während einer Exposition und einer Schein-Exposition untersucht.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 884 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2,5 h
  • SAR: 1,4 W/kg Mittelwert über Zeit (10 g) (peak spatial)
  • SAR: 1,95 W/kg Spitzenwert (10 g) (non-DTX)
  • SAR: 0,23 W/kg Spitzenwert (10 g) (DTX)

Allgemeine Informationen

Each participant attended a total of three sessions, i.e., habituation, followed by RF or sham exposure in a balanced block design.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 884 MHz
Typ
Expositionsdauer kontinuierlich für 2,5 h
Modulation
Modulationsart gepulst
Zusatzinfo

random temporal changes between GSM non-DTX and DTX modes with average durations of 11 s and 5 s, respectively

Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • patch antenna
Kammer The setup was designed to maximize exposure of the brain tissue in the left hemisphere that is exposed during actual usage of GSM phones [Hillert et al., 2008].
Aufbau A patch antenna on the left side of the head simultaneously applied all possible exposure footprints of mobile phones [Kuster et al., 2004].
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Zusatzinfo A ceramic plate was attached to the left ear lobe for heating.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 1,4 W/kg Mittelwert über Zeit - 10 g peak spatial
SAR 1,95 W/kg Spitzenwert - 10 g non-DTX
SAR 0,23 W/kg Spitzenwert - 10 g DTX

Referenzartikel

  • Hillert L et al. (2008): The effects of 884 MHz GSM wireless communication signals on headache and other symptoms: an experimental provocation study.
  • Kuster N et al. (2004): Guidance for exposure design of human studies addressing health risk evaluations of mobile phones.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • vor der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Vor der Exposition bestanden keine Unterschiede in der Testleistung zwischen beiden Gruppen. Nach der Exposition hatte sich die symptomatische Gruppe signifikant in der Testleistung (kürzere zurückgelegte Entfernungen) verbessert, wohingegen diese Wirkung nicht in der Symptom-freien Gruppe auftrat.
Die Autoren nehmen an, dass eine Hochfrequenz-Befeldung die biologische Erregung der symptomatischen Gruppe aufmerksamkeits-steigernd beeinflusst hat und so zu einer Leistungs-Verbesserung geführt hat.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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