Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

The relationship between adolescents' well-being and their wireless phone use: a cross-sectional study. epidem.

[Der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Jugendlichen und ihre Nutzung von Mobiltelefonen und Schnurlostelefonen: eine Querschnittsstudie].

Veröffentlicht in: Environ Health 2013; 12: 90

Ziel der Studie (lt. Autor)

In einer in Neuseeland durchgeführten Querschnittsstudie wurde der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden von Jugendlichen und deren Nutzung von Mobiltelefonen und Schnurlostelefonen sowie ihrer Exposition bei WiFi untersucht.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 Telefonate mit einem Mobiltelefon > 10 Minuten/Woche: 0
Gruppe 2 Telefonate mit einem Mobiltelefon > 10 Minuten/Woche: 1 - 6
Gruppe 3 Telefonate mit einem Mobiltelefon > 10 Minuten/Woche: 7 - 16
Referenzgruppe 4 Telefonate mit einem Schnurlostelefon > 10 Minuten/Woche: 0
Gruppe 5 Telefonate mit einem Schnurlostelefon > 10 Minuten/Woche: 1 - 2
Gruppe 6 Telefonate mit einem Schnurlostelefon > 10 Minuten/Woche: 3 - 9
Gruppe 7 Telefonate mit einem Schnurlostelefon > 10 Minuten/Woche: 10 - 120
Referenzgruppe 8 tägliche Nutzung eines Schnurlostelefons: 0 - 4 Minuten
Gruppe 9 tägliche Nutzung eines Schnurlostelefons: 5 - 15 Minuten
Gruppe 10 tägliche Nutzung eines Schnurlostelefons: 16 - 240 Minuten
Referenzgruppe 11 Freisprecheinrichtung für Mobiltelefon: nein
Gruppe 12 Freisprecheinrichtung für Mobiltelefon: mit Kabel
Gruppe 13 Freisprecheinrichtung für Mobiltelefon: kabellos
Referenzgruppe 14 Frequenz des Schnurlostelefons: keine Nutzung
Gruppe 15 Frequenz des Schnurlostelefons: ≤ 900 MHz
Gruppe 16 Frequenz des Schnurlostelefons: 1,8 - 1,9 GHz
Gruppe 17 Frequenz des Schnurlostelefons: 2,4 GHz
Gruppe 18 Frequenz des Schnurlostelefons: 5,8 GHz
Referenzgruppe 19 WiFi zu Hause: nein
Gruppe 20 WiFi zu Hause: ja

Population

Studiengröße

Typ Wert
Teilnehmerzahl 373
Teilnehmerrate 85 %
Statistische Analysemethode: ( Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

285 der insgesamt 373 Studienteilnehmer (76,4%) besaßen ein eigenes Mobiltelefon und 12,8% nutzten regelmäßig das Mobiltelefon einer anderen Person. Fast alle Jugendlichen (91%) nutzten ein Schnurlostelefon zu Hause.
Die Anzahl der Telefonate mit einem Mobiltelefon und die Dauer der Telefonate mit einem Schnurlostelefon standen im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Kopfschmerzen (Gruppe 3: OR 2,4; KI 1,1-2,9; Gruppe 10: OR 1,74; KI 1,1-3,8). Die Verwendung einer Freisprecheinrichtung mit Kabel hing mit Tinnitus zusammen (Gruppe 12: OR 1,8; KI 1,0-3,3), während die Verwendung einer kabellosen Freisprecheinrichtung (Gruppe 13) mit Kopfschmerzen (OR 2,2; KI 1,1-4,5), Niedergeschlagenheit (OR 2,0; KI 1,1-3,8) und Aufwachen in der Nacht (OR 2,4; KI 1,2-4,8) zusammenhing. Einige Frequenzbänder der Schnurlostelefone standen in Verbindung mit Tinnitus, Niedergeschlagenheit und Schläfrigkeit in der Schule. Jugendliche mit WiFi zu Hause wachten nachts seltener auf (Gruppe 20: OR 0,7; KI 0,4-0,99).

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel