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Epidemiologische Studie

Mobile Phone Use and The Risk of Headache: A Systematic Review and Meta-analysis of Cross-sectional Studies.

[Mobiltelefon-Nutzung und das Risiko für Kopfschmerzen: systematischer Review und Meta-Analyse von Querschnittsstudien].

Veröffentlicht in: Sci Rep 2017; 7 (1): 12595

Ziel der Studie (lt. Autor)

Der Zusammenhang zwischen Mobiltelefon-Nutzung und Kopfschmerzen wurde in einer Meta-Analyse untersucht.

Weitere Details

Folgende 7 Querschnittsstudien wurden eingeschlossen: Chia et al. (2000), Sandström et al. (2001), Söderqvist et al. (2008), Sudan et al. (2012), Zheng et al. (2015), Chiu et al. (2015) und Stalin et al. (2016).

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Exposition

Expositionsgruppen

Referenzgruppe 1 Mobiltelefon-Nutzung: nein
Gruppe 2 Mobiltelefon-Nutzung: ja
Referenzgruppe 3 Mobiltelefon-Nutzung: < 2 Minuten/Tag
Gruppe 4 Mobiltelefon-Nutzung: 2 - 15 Minuten/Tag
Gruppe 5 Mobiltelefon-Nutzung: > 15 Minuten/Tag
Referenzgruppe 6 Mobiltelefon-Nutzung: < 2 Anrufe/Tag
Gruppe 7 Mobiltelefon-Nutzung: 2 - 4 Anrufe/Tag
Gruppe 8 Mobiltelefon-Nutzung: > 4 Anrufe/Tag

Population

  • Gruppe:
    • Männer
    • Frauen
    • Kinder
  • Alter: 7–70 Jahre
  • Beobachtungszeitraum: 1996 - 2014
  • Studienort: China, Dänemark, Indien, Norwegen, Singapur, Schweden, Taiwan
Statistische Analysemethode:
  • Heterogenitätstest, Fixed-Effekt-Modell, Zufallseffekt-Modell, Funnel-Plot

Schlussfolgerung (lt. Autor)

Es wurde ein erhöhtes Risiko für Kopfschmerzen bei Mobiltelefon-Nutzern im Vergleich zu Nichtnutzern beobachtet (Gruppe 2: OR 1,38; KI 1,18-1,61). Das Risiko für Kopfschmerzen war auch erhöht bei Mobiltelefon-Nutzern mit längerer täglicher Anrufdauer im Vergleich zu Nutzern mit einer Anrufdauer von < 2 Minuten/Tag (Gruppe 4: OR 1,62; KI 1,34-1,98; Gruppe 5: OR 2,50; KI 1,76-3,54) und mehr Anrufen/Tag im Vergleich zu < 2 Anrufen/Tag (Gruppe 7: OR 1,37; KI 1,07-1,76; Gruppe 8: OR 2,52; KI 1,78-3,58).
Die Autoren schlussfolgern, dass Mobiltelefon-Nutzung signifikant mit Kopfschmerzen zusammenhängt. Weitere epidemiologische und experimentelle Studien sind erforderlich, um den Zusammenhang zu bestätigen und zu verstehen.

Studie gefördert durch

  • Chinese National Science Foundation
  • National Key Technologies R&D Program, China

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