Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Connection between Cell Phone use, p53 Gene Expression in Different Zones of Glioblastoma Multiforme and Survival Prognoses. med./bio.

[Verbindung zwischen Handy-Nutzung, p53-Genexpression in unterschiedlichen Zonen des Glioblastoma Multiforme und Überlebensprognosen].

Veröffentlicht in: Rare Tumors 2014; 6 (3): 5350

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Zusammenhang zwischen der Nutzungsdauer von Mobiltelefonen, p53-Expression in Tumor-Zellen und der Überlebenszeit von Glioblastom-Patienten untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Die entfernten Tumoren von 63 Glioblastom-Patienten (38 männliche und 25 weibliche) mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren wurden untersucht. Zusätzlich füllte jeder Patient einen Fragebogen aus, welcher unter anderem Auskunft über das Nutzungsverhalten des Mobiltelefons gab.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 800–1.900 MHz
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition von weniger als 3 Stunden
Exposition 2: 800–1.900 MHz
Expositionsdauer: täglich wiederholte Exposition von mehr als 3 Stunden

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 800–1.900 MHz
Typ
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition von weniger als 3 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau duration of daily usage of cell phone was acquired via questionnaire
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 1,42 W/kg Mittelwert berechnet - -
SAR 1,53 W/kg Maximum gemessen - -
SAR 0,66 W/kg Minimum gemessen - -

Exposition 2

Hauptcharakteristika
Frequenz 800–1.900 MHz
Typ
Expositionsdauer täglich wiederholte Exposition von mehr als 3 Stunden
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 1,42 W/kg Mittelwert - - -
SAR 1,53 W/kg Maximum - - -
SAR 0,66 W/kg Minimum - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

93,6% aller untersuchten Tumoren exprimierten eine Mutation von p53 mit einem Verlust der normalen Protein-Funktion, was eine signifikante Korrelation darstellte. Zusätzlich zeigten 65% der Patienten, welche ihr Mobiltelefon mehr als 3 Stunden am Tag nutzten, eine signifikant erhöhte Expression von mutiertem p53 in der peripheren Zone des Tumors verglichen mit der Expression in der zentralen Zone, was wiederum signifikant mit einer verkürzten allgemeinen Überlebenszeit korreliert war.
Die Autoren schlussfolgern, dass die Ergebnisse einen Zusammenhang zwischen dem Nutzungsverhalten des Mobiltelefons, dem Vorkommen von p53 in der peripheren Zone von Glioblastomen und der allgemeinen Überlebenszeit zeigen und dass weitere Studien diesen Sachverhalt genauer untersuchten sollen.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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