Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Magnetic field exposure increases cell proliferation but does not affect melatonin levels in the mammary gland of female Sprague Dawley rats. med./bio.

[Magnetfeld-Exposition erhöht die Zellproliferation, beeinflusst aber nicht die Melatonin-Gehalte in der Brustdrüse weiblicher Sprague-Dawley-Ratten].

Veröffentlicht in: Cancer Res 2002; 62 (5): 1356-1363

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Auswirkungen einer 50 Hz/100 µT Magnetfeld-Exposition auf die Zellproliferation im Brust-Epithel von Ratten untersucht werden. Weiterhin wurden mögliche Veränderungen der Melatonin-Werte in der Epiphyse und im Brustgewebe untersucht. Zum Vergleich mit der Magnetfeld-Exposition wurde ein zusätzliches Experiment mit TPA (Tetradecanoylphorbolacetat)-Behandlung durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: 24 Std/Tag, 7 Tage/Woche, für 2 Wochen

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer 24 Std/Tag, 7 Tage/Woche, für 2 Wochen
Zusatzinfo horizontally polarized EMF
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • nicht spezifiziert
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 100 µT Effektivwert gemessen - -

Referenzartikel

  • Mevissen M et al. (1998): Acceleration of mammary tumorigenesis by exposure of 7,12-dimethylbenz[a]anthracene-treated female rats in a 50-Hz, 100-microT magnetic field: replication study.
  • Baum A et al. (1995): A histopathological study on alterations in DMBA-induced mammary carcinogenesis in rats with 50 Hz, 100 muT magnetic field exposure.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Die Magnetfeld-Exposition beeinflusste die Melatonin-Werte in der Epiphyse und im Brust-Gewebe nicht. Die Zellproliferation war jedoch im Brust-Gewebe deutlich durch die Magnetfeld-Exposition verstärkt, wie durch die Markierungs-Techniken angezeigt wurde. Die Bromdesoxyuridin- und Ki-67 Markierung wurde durch die TPA-Behandlung nicht beeinflusst, jedoch war sie in den Epithel-Zellen der Haut, besonders in den Haarfollikeln, erhöht.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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