Studientyp: Medizinische/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Neurophysiological study of patients with perceived 'electrical hypersensitivity'. med./bio.

[Neurophysiologische Studie von Patienten mit empfunder Elektrosensibilität].

Veröffentlicht in: Int J Psychophysiol 2001; 42 (3): 233-241

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die grundlegenden neurophysiologischen Eigenschaften der Regulation des zentralen und autonomen Nervensystems sowie die Reaktionsfähigkeit auf verschiedene Funktionstests bei Patienten mit empfundener Elektrosensibilität im Vergleich zu einer Kontrollgruppe untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Es nahmen 20 elektrosensible Patienten und 20 Kontrollpersonen an der Studie teil. Verschiedene neurophysiologische Parameter wurden vor und während der Funktionstests (z.B. Herzfrequenz im Sitzen und Stehen) gemessen. Es wurde keine Exposition bei einem elektromagnetischen Feld durchgeführt, sondern die Gruppen wurden lediglich charakterisiert.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Es sind keine Details zur Befeldung verfügbar.

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bei verschiedenen neurophysiologischen Variablen wurden Unterschiede zwischen den elektrosensiblen Patienten und den Kontrollpersonen gefunden. Die mittlere Herzfrequenz im Ruhezustand war bei der Patientengruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe höher, während die Herzfrequenzvariabilität und die Reaktion auf den Funktionstest bei den Patienten erniedrigt waren. Die Patienten zeigten auch Unterschiede in der elektrodermalen Aktivität und in den visuell evozierten Potenzialen. Bei ihnen war außerdem die Flimmerfusions-Frequenz höher.
Die Autoren folgerten, dass die beobachtete Patientengruppe eine Neigung zu einer erhöhten Erregbarkeit des sympathischen Nervensystems, eine Überempfindlichkeit bei Reizung der Sinnesorgane sowie einen erhöhten Erregungszustand zeigte.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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