Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Heat shock protein induction in fetal mouse brain as a measure of stress after whole of gestation exposure to mobile telephony radiofrequency fields. med./bio.

[Hitzeschock-Protein-Induktion im fötalen Mäuse-Gehirn als Stress-Maß nach Exposition bei hochfrequenten Feldern von Mobiltelefonen während der gesamten Tragezeit].

Veröffentlicht in: Pathology 2009; 41 (3): 276-279

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte untersucht werden, ob eine Exposition fötaler Mäuse-Gehirne (während der Gestation) bei hochfrequenten Mobilfunk-Feldern eine Stress-Reaktion erzeugt, die durch die Induktion von Hitzeschock-Proteinen nachweisbar ist.

Hintergrund/weitere Details

Es wurden trächtige Mäuse (n=10) exponiert, und vor der Geburt der Nachkommen, an Tag 19, wurden die fötalen Gehirne entnommen (n=10, ein fötales Gehirn pro Wurf).
Positive Kontrollen wurden mit thermischem Stress durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 900 MHz
Modulationsart: gepulst
Expositionsdauer: 60 min/Tag von Tag 1 bis Tag 19 der Trächtigkeit

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 900 MHz
Typ
Expositionsdauer 60 min/Tag von Tag 1 bis Tag 19 der Trächtigkeit
Modulation
Modulationsart gepulst
Pulsbreite 0,6 ms
Folgefrequenz 217 Hz
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
Aufbau mice placed in perspex tubes radially around the dipole antenna
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
SAR 4 W/kg - - Ganzkörper -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Es gab in keinem Gehirn eine Induktion von HSP32 oder HSP70, wohingegen die HSP25-Expression auf zwei Hirnstamm-Nuclei begrenzt war und konsistent bei exponierten und nicht-exponierten Gehirnen auftrat.
Insgesamt konnte, unter Verwendung von HSP als Marker für oxidativen Stress, nicht gezeigt werden, dass die Exposition der fötalen Mäuse-Gehirne bei hochfrequenten Mobilfunk-Feldern während des gesamten Gestations-Zeitraums eine Stress-Reaktion erzeugt.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel