Studientyp: Epidemiologische Studie (Beobachtungsstudie)

The association between use of electronic media and prevalence of headache in adolescents: results from a population-based cross-sectional study. epidem.

[Der Zusammenhang zwischen der Nutzung von elektronischen Medien und der Prävalenz von Kopfschmerzen bei Jugendlichen: die Ergebnisse einer bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudie].

Veröffentlicht in: BMC Neurol 2010; 10 (1): 12

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es wurde eine Querschnittstudie in Deutschland durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen der Nutzung von elektronischen Medien und der Prävalenz von Kopfschmerzen bei Jugendlichen zu untersuchen.

Weitere Details

Diese Studie ist Teil des MobilEe-Projekts, einer epidemiologischen Studie zu den möglichen Effekten einer Exposition bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf die Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen.
Jugendliche, die mindestens einmal Kopfschmerzen pro Monat während der letzten sechs Monate hatten, wurden gebeten, einen Fragenbogen zur näheren Untersuchung der Kopfschmerz-Art zu beantworten.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung

Art der Abschätzung:

Exposition

Abschätzung

Expositionsgruppen

Gruppe Charakteristik
Referenzgruppe 1 tägliche Mobiltelefon-Nutzung: keine
Gruppe 2 tägliche Mobiltelefon-Nutzung: < 5 min
Gruppe 3 tägliche Mobiltelefon-Nutzung: 6 - 15 min
Gruppe 4 tägliche Mobiltelefon-Nutzung: 16 - 30 min
Gruppe 5 tägliche Mobiltelefon-Nutzung: > 30 min

Population

Studiengröße

Typ Wert
Gesamtzahl 1.025
Statistische Analysemethode: ( Anpassung: )

Schlussfolgerung (lt. Autor)

77 % der Jugendlichen berichteten keine oder geringe (< 5 min täglich) Nutzung eines Mobiltelefons. 489 von 1025 Jugendliche berichteten von Kopfschmerzen.
Es wurde kein Zusammenhang zwischen der Nutzung von Mobiltelefonen und Kopfschmerzen beobachtet. Die Autoren schlussfolgerten dass (außer einem Zusammenhang zwischen Musik hören und Kopfschmerzen) keine konsistenten Zusammenhänge zwischen der Nutzung elektronischer Medien und den unterschiedlichen Arten von Kopfschmerzen gefunden wurden.

Studie gefördert durch

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