Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Heart rate variability monitoring due to 50 Hz electromagnetic field exposure and statistical processing. med./bio.

[Monitoring der Herzfrequenzvariabilität bei einer 50 Hz elektromagnetischen Feld-Exposition und statistische Verarbeitung].

Veröffentlicht in: IEEE International Conference and Exposition on Electrical and Power Engineering (EPE), 2012. IEEE, 2012, ISBN 9781467311731

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte der Einfluss eines 50 Hz-Magnetfeldes auf die Herzfrequenzvariabilität beim Menschen untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Im gesamten nahmen 44 Testpersonen an der Studie teil. Allerdings wurden 12 davon ausgeschlossen, da das Elektrokardiogramm Bewegungsartifakte zeigte oder der Elektrodenkontakt fehlerhaft war. Somit wurden 32 Testpersonen (n=14 exponiert, n=18 Kontrolle) für die Auswertung berücksichtigt.
Bemerkung EMF-Portal: Es wurden keine Informationen über den Versuchsablauf oder die Expositions-Paramter gegeben. Es ist z.B. unklar, ob es sich nur um ein Magnetfeld handelte oder ob es zusätzlich ein elektrisches Feld gab.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: nicht angegeben

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • nicht spezifiziert
Expositionsdauer nicht angegeben
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • nicht spezifiziert
Aufbau nicht angegeben
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 67 µT nicht spezifiziert - - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes System:
Untersuchtes Organsystem:
Untersuchungszeitpunkt:
  • während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Bei exponierten Testpersonen waren die Amplitude des QRS-Komplexes und die durchschnittliche Herzfrequenz im Vergleich zu nicht-exponierten Testpersonen signifikant erniedrigt während das durchschnittliche RR-Intervall signifikant erhöht war. Außerdem zeigte die spektrale Leistungsdichte der Herzfrequenzvariabilität von exponierten Testpersonen, verglichen mit Kontrollpersonen, signifikante Verringerungen im niedrigen und signifikante Erhöhungen im hohen Frequenzbereich.
Die Autoren schlussfolgern, dass 50 Hz-Magnetfelder die Herzfrequenzvariabilität beim Menschen beeinflussen könnten.

Studienmerkmale:

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