Studientyp: Medizinische/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of co-exposure to extremely low frequency (ELF) magnetic fields and benzene or benzene metabolites determined in vitro by the alkaline comet assay. med./bio.

[Wirkungen der Co-Exposition mit extrem niederfrequenten magnetischen Feldern und Benzen oder Benzol-Metaboliten, bestimmt in vitro mittels alkalischem Comet-Assay].

Veröffentlicht in: Toxicol Lett 2005; 157 (2): 119-128

Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollte in vitro die mögliche genotoxische und/oder co-genotoxische Aktivität von 50 Hz Magnetfeldern unter Verwendung des Comet-Assays untersucht werden.

Hintergrund/weitere Details

Einige Experimente wurden durchgeführt, um die mögliche Wechselwirkung von 50 Hz Magnetfeldern mit dem bekannten Leukämogen (Leukämie verursachende Substanz) Benzol zu bewerten. Drei hydroxylierte Benzol-Metabolite wurden ebenfalls bewertet: 1,2-Dihydroxybenzol (Catechol), 1,4-Benzenediol (Hydrochinon), and 1,2,4-Trihydroxybenzol.

Endpunkt

Exposition/Befeldung (teilweise nur auf Englisch)

Exposition Parameter
Exposition 1: 50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 Stunde

Allgemeine Informationen

Experiment comprised of following groups: Jürkat cells 1) exposed to MF, 2) sham exposed, 3) neither exposed nor sham exposed, 4) exposed to MF and xenobiotics, 5) sham exposed and exposed to xenobiotics, 6) not exposed to MF but exposed to xenobiotics.

Exposition 1

Hauptcharakteristika
Frequenz 50 Hz
Typ
Signalform
  • sinusoidal
Expositionsdauer kontinuierlich für 1 Stunde
Expositionsaufbau
Expositionsquelle
  • a pair of parallel coils arranged in a Helmholtz configuration
Kammer CO2 incubator, with the Helmholtz coil system placed in it, maintained at 37°C
Aufbau the magnetic field was oriented in the plane of the cell culture plates
Schein-Exposition Eine Schein-Exposition wurde durchgeführt.
Parameter
Messgröße Wert Typ Methode Masse Bemerkungen
magnetische Flussdichte 1 mT Spitzenwert gemessen - -

Exponiertes System:

Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

Zellen, die bei 1 mT Magnetfeldern, Benzol und Catechol co-exponiert wurden, zeigten keine genotoxische Aktivität. Die Co-Exposition von Zellen bei 1 mT Magnetfeldern und Hydrochinon führte zum Auftreten einer klaren genotoxischen Wirkung. Darüber hinaus führte die Co-Exposition von Zellen bei 1 mT Magnetfeldern und 1,2,4-Trihydroxybenzol zu einer deutlichen Erhöhung der Genotoxizität des letzten Metaboliten von Benzol.
Die Möglichkeit, dass 50 Hz (Netzfrequenz) Magnetfelder mit der genotoxischen Aktivität von Xenobiotika interferieren, hat wichtige Auswirkungen, da Menschen wahrscheinlich einer Reihe genotoxischer Substanzen gleichzeitig mit der Exposition dieser Art von physikalischem Mittel ausgesetzt sind.
Anmerkung: Die Autoren sprechen von Jürkat-Zellen. Es wird vermutet, dass Jurkat-Zellen gemeint sind.

Studienmerkmale:

Studie gefördert durch

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